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München und Mainz - Ex-Profi Dietmar Hamann kann sich den Mainzer Stürmer Jean-Philippe Mateta beim FC Bayern vorstellen. Doch haben die Münchner überhaupt Bedarf und Interesse?

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Wird aus diesem Vorschlag noch ein heißes Thema?

Im kicker hat Dietmar Hamann zuletzt Jean-Philippe Mateta vom 1. FSV Mainz 05 als mögliche "preisgünstige" Transfer-Alternative für den FC Bayern vorgeschlagen.

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"Ich habe natürlich mitbekommen, dass ihn Didi Hamann mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht hat. Darauf können wir als Verein und der Spieler auch stolz sein, wenn ein Champions-League-Gewinner mit dem FC Liverpool so eine hohe Meinung über Mateta hat", sagt Mainz-Sportvorstand Rouven Schröder im Gespräch mit SPORT1.

Mateta zum FC Bayern?

Bei den Mainzern hat der 22-jährige Franzose noch einen Vertrag bis 2023 ohne Ausstiegsklausel. Ein Schnäppchen wäre der frühere Drittliga-Stürmer also nicht, denn seine Ablösesumme dürfte weit über seinem Marktwert liegen, der laut transfermarkt.de 17,5 Millionen Euro beträgt.

Nach SPORT1-Informationen liegt den Mainzern vom FC Bayern auch keine Anfrage für Mateta vor.

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Schröder über Mateta: "Groß, schnell und torgefährlich"

Daran dürfte sich so schnell nichts ändern, denn Robert Lewandowski besitzt beim FC Bayern einen Langzeitvertrag bis 2023. Zudem bemüht sich Cheftrainer Hansi Flick um die Entwicklung und Integration von FCB-Talent Joshua Zirkzee als Ersatz des Polen. Flick traut dem 18-jährigen Niederländer den Durchbruch zu.

Den Bayern wird aber nicht entgangen sein, über welche Stärken Mateta verfügt. "Der Spieler hat sicherlich ein großes Potential. Er ist groß, schnell und torgefährlich. Dazu kann er noch einen Menge auf und neben dem Platz dazulernen", sagt Schröder.

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Beim FSV hat sich der französische U21-Nationalspieler (9 Länderspiele/3 Tore) seit seinem Wechsel 2018 enorm entwickelt. In der vergangenen Saison erzielte er in 34 Bundesliga-Partien 14 Tore und lieferte drei Assists. In der Vorbereitung zur laufenden Spielzeit zog er sich allerdings einen Kreuzbandriss zu, weshalb er bislang erst auf zehn Bundesliga-Einsätze kommt (2 Tore, 1 Assists).

Mateta ist dabei, sich zu alter Stärke zurückzukämpfen. Dass er in der Vergangenheit bereits Wechselgedanken hatte, ist Schröder aber nicht verborgen geblieben. "Fakt ist, dass viele Top-Vereine an ihm interessiert sind und die Nachfrage für ihn trotz Corona nicht sinken wird", sagt der 44-Jährige: "Klar ist aber auch, dass wir ihn unbedingt behalten wollen."