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Thomas Müller erklärt, wo er sich im Legenden-Ranking des FC Bayern sieht - und spricht auch über seinen Teamkollegen Robert Lewandowski.

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Der FC Bayern hat in seiner langen Vereins-Geschichte schon viele Höhen erlebt - und dabei auf der Jagd nach sportlichem Ruhm etliche Helden produziert. 

Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Oliver Kahn - an diese Spieler erinnern sich die Fans des deutschen Rekordmeisters noch lange nach der aktiven Karriere. 

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Ein Spieler, den man in absehbarer Zukunft in einem Atemzug mit diesen Vereins-Legenden nennen dürfte, ist Thomas Müller. Auch wenn dieser sich nach seiner jüngst erfolgten Vertragsverlängerung bis 2023 noch lange nicht am Ende seines Weges angekommen sieht. 

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"Aktuell fühle ich mich noch mehr lebendig und aktiv, denn als eine Legende", sagte Superstar in einem Interview mit der Welt. Trotzdem rückt der Dauerbrenner der Münchner einigen großen Namen in diversen Kategorien schon jetzt auf die Pelle. 

Müller will sich hinter dem Bomber einreihen

Zum Beispiel bei der Zahl der Einsätze: Beckenbauer liegt mit 543 Spielen für den FCB in unmittelbarer Reichweite - nur fünf Spieler haben je mehr Partien für die Roten absolviert. Für Müller ist es eine Ehre, in diese Sphären vorzurücken. "Gerade über die Spieler der 70er-Jahre spricht man heute noch viel. Nicht aber wegen der vielen Spiele, sondern weil sie so extrem erfolgreich waren. Dreimal hintereinander den Landesmeister-Pokal gewonnen zu haben, das macht sie zu wahren Legenden." 

Denn am Ende zählen laut Triple-Sieger Müller "eben die Titel für einen Legenden-Status". 

Platz zwei im Ranking hinter Gerd Müller (642 Spiele) traut er sich zu. Und spätestens dann hätte er seinen Platz unter den Bayern-Idolen sicher. 

Lewandowski noch keine Legende?

Ähnliches gilt wohl auch bei Robert Lewandowski, den Müller zwar noch nicht als Legende bezeichnen will, "denn für mich ist er ja ein Mitspieler". Aber: "Wenn es aber um die besten Stürmer in der Geschichte des FC Bayern geht, ist Lewy in Sachen Tore und Effektivität direkt hinter Gerd Müller einzustufen." 

Und damit noch vor dem aktuellen Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge, der "für mich eine FC-Bayern-­Legende ist und zweimal Champions-League-Sieger, Europas Fußballer des Jahres und Europameister wurde. Das spricht für sich." 

Rummenigge erzielte in seiner Zeit als Bayern-Profi 217 Treffer. Müller steht bei 195 - und zeigt sich ehrgeizig: "Herrn Rummenigge kommt zugute, dass ich meine Torquote in den letzten Jahren schon reduziert habe. Die Assists interessieren ja erst mal keinen." Er hoffe natürlich schon, dass er seine Torquote "wieder steigern kann. Selbstbewusst gesehen, sollte es schon möglich sein, Karl-Heinz Rummenigge zu überholen. Das peile ich an."