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München - Rudi Völler, heute Geschäftsführer Sport bei Bayer Leverkusen, wäre eigenen Angaben zufolge fast beim FC Bayern gelandet - lehnte das Angebot aber ab.

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Rudi Völler leitet seit fast 15 Jahren die sportlichen Geschicke von Bayer 04 Leverkusen. 2005 wurde er Sportdirektor, seit 2018 ist er Geschäftsführer Sport.

Doch fast wäre "Tante Käthe" beim FC Bayern gelandet!

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2008 sollte er beim deutschen Rekordmeister der Nachfolger von Uli Hoeneß werden. Doch Völler entschied sich dagegen, wie er nun erzählte.

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"Es war schön, die Anfrage bekommen zu haben", sagte der Weltmeister von 1990 der Sport Bild.

Demnach sei ihm das Manager-Amt bei den Bayern angeboten worden. "Aber ich habe mich damals schon als Teil von Bayer Leverkusen gesehen. Deshalb konnte ich nicht zu den Bayern gehen", erklärte Völler seine Entscheidung gegen ein Engagement an der Säbener Straße in München.

Völler: Diesen Wermutstropfen gibt es

Rund zwölf Jahre später und viele nationale und internationale Titel des FCB später hadere der 59-Jährige nicht mit dem damaligen Entschluss.

"Nein, ich bereue keine Entscheidung meiner Karriere", sagte Völler und freute sich über die Erfolg, die er mit dem Werksklub feiern konnte: "In den vergangenen zehn Jahren waren wir sechsmal in der Gruppenphase der Champions League. Das ist für Bayer Leverkusen sehr erfolgreich."

Völler räumte aber ein: "Es gibt den Wermutstropfen, dass wir keinen Titel geholt haben in den Jahren. Gerade im DFB-Pokal wäre das möglich gewesen."

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Seinen aktuellen Job beim Werksklub möchte Völler, der am 13. April 60 Jahre alt wird, noch lange nicht aufgeben. "Den Gedanken, den ich im vergangenen Jahr mal hatte, vielleicht etwas früher aufzuhören, habe ich verworfen. Bis 2022 mache ich weiter."

In zwei Jahren läuft sein aktueller Vertrag bei Bayer 04 aus. "Danach müssen wir schauen. Ich werde zu gegebener Zeit mit Werner Wenning als Vorsitzendem des Gesellschafter-Ausschusses besprechen, was sinnvoll für die Zukunft ist."