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Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann glaubt, dass die Bundesliga und die Champions League zu Ende gespielt werden. Er denkt auch an positive Nebeneffekte der Zwangspause.

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RB Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann geht davon aus, dass die Bundesliga und auch die Champions League beendet werden. Allerdings bestehe das Problem, die Ansprüche der nationalen und europäischen Ligen unter einen Hut zu bringen.

"Das Problem ist, dass es keine Synchronität gibt. Die nationalen Ligen haben den Vorrang und dann werden wir wahrscheinlich alles zu Ende spielen - aber in einer ganz anderen Konstellation und zu einem ganz anderen Zeitpunkt, als wir es geplant und gewöhnt sind», sagte der 32-Jährige der MDR-Sendung "Sport im Osten". Vielleicht gebe es die Spiele im Juli oder August: "Aber das werden wir sehen, was die Zukunft bringt."

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Die Bundesliga pausiert wegen der Corona-Krise mindestens bis zum 30. April.

Nagelsmann: "Vielleicht wird Branche gesünder"

Nagelsmann hofft auf eine Fortsetzung des Spielbetriebs in absehbarer Zeit, denn auch finanzielle Gesichtspunkte spielen eine entscheidende Rolle. "Der Fußball ist ebenso ein Wirtschaftszweig, der nur funktioniert, wenn der Geschäftsbetrieb auch läuft. Und der Geschäftsbetrieb bei einer Fußballunternehmung ist eben Fußballspielen", sagte er.

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Nagelsmann hofft, dass durch die Krise die finanziellen Auswüchse im Profifußball auf ein Normalmaß reduziert werden.

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"Vielleicht gibt es mal ein Regulativ, vielleicht wird die Branche gesünder. Aktuell kann ich mir das noch nicht hundertprozentig vorstellen, da bin ich ehrlich, aber irgendwann vielleicht, je nachdem wie lange das alles noch so anhält", meinte Nagelsmann und ergänzte: "Vielleicht gibt es dann gar keinen anderen Weg, als gewisse Dinge anders zu machen und gesünder zu wirtschaften."