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RB-Trainer Julian Nagelsmann glaubt nicht an einen Substanzverlust seiner Mannschaft durch die Corona-Pause. Auf einen möglichen Neustart sei man vorbereitet.

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Trainer Julian Nagelsmann von RB Leipzig glaubt, dass seine Spieler im Falle des Wiederbeginns in der Fußball-Bundesliga rasch auf Betriebstemperatur kommen.

"Sie haben nicht so viel Substanz verloren, das kriegen die Jungs innerhalb von eineinhalb bis zwei Wochen wieder auf die Rippen", sagte Nagelsmann bei einem Chat mit Fans auf Facebook.

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Leipzig-Spieler freuen sich auf möglichen Wiederbeginn

Über die Rückkehr ins Training hätten sich die Spieler sehr gefreut.

"Die Stimmung war gut, als sie zum individuellen Training auf den Platz durften", berichtete der RB-Coach: "Sie freuen sich auch darauf, wenn es Anfang Mai hoffentlich wieder losgeht, auch wenn die Spiele noch ohne Zuschauer stattfinden werden."

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Nagelsmann: "Ohne Zuschauer einfacher, mitzureißen"

Er habe zwar noch nicht viel mit den Spielern über mögliche Geisterspiele gesprochen, man werde aber einfach drei Wochen vor dem 2. Mai die Spannung wieder hochfahren. "Dann werden wir sehen, wie jeder einzelne Spieler mit der neuen Situation bei Geisterspielen umgeht."

Inwieweit die Geisterspiele auf die Aufstellung Einfluss hat, ließ Nagelsmann offen. "Wenn du ohne Zuschauer spielst, ist ein Typ, der Jungs mitreißen kann, sicherlich nicht ganz verkehrt", sagte der Coach, "man muss aber auch sagen, dass es ohne Zuschauer leichter ist, mitzureißen, weil man auch mit leiser Stimme mehr Gehör findet", erklärte Nagelsmann.

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Kampl, Konaté und Co. profitieren von Zwangspause

Von der Zwangspause haben bei RB vor allem die Langzeitverletzten profitiert. Kevin Kampl und Ibrahima Konate sind wieder schmerzfrei und könnten spielen. Kapitän Willi Orban befindet sich weiter im Reha-Training und benötigt noch Zeit. Auch Abwehrspieler Ethan Ampadu hat nach seiner Wirbelverletzung noch keine Einheiten auf dem Platz absolviert.

Nagelsmann selbst nutzte die Zeit ohne Training, um sich über die Coronakrise zu informieren. "Auch über die normale Berichterstattung hinaus", verriet der Coach. Zudem habe er zu Hause ein paar Dinge erledigt. "Ich habe meine Steuererklärung fürs vergangene Jahr gemacht", berichtete der 32-Jährige.