Niklas Süle arbeitet an seinem Comeback nach seiner Knieverletzung
Niklas Süle arbeitet an seinem Comeback nach seiner Knieverletzung © Getty Images
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Die Verschiebung der EM auf 2021 kommt einigen Spielern zu Gute, darunter auch Niklas Süle. Der Bayern-Star erklärt, wie er mit der Coronakrise umgeht.

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Niklas Süle sieht sich als Gewinner der EM-Verschiebung. "Es wäre gelogen, wenn ich was anderes sagen würde. Mir hätte einfach Spielpraxis gefehlt. Ich bin trotzdem stark davon ausgegangen, der Nationalmannschaft helfen zu können. Jetzt ist es natürlich ein ganz klarer Vorteil, dass ich noch ein ganzes Jahr Zeit habe bis zur EM", sagte der Abwehrchef des FC Bayern dem SID.

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Der 24-malige Nationalspieler Süle hatte sich im vergangenen Oktober das Kreuzband im linken Knie gerissen und befindet sich im Aufbautraining. Die Coronapause habe seine Reha nun "vereinfacht, weil ich einfach nicht mehr diesen Zeitdruck habe, noch einmal drei, vier, fünf Spiele machen zu müssen, um zur EM zu fahren. Die EM war in meinem Kopf. Und ich ging stark davon aus, dass ich das geschafft hätte. Aber das wäre nach dieser schweren Verletzung ein Risiko gewesen", räumte der Innenverteidiger ein.

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Sein Ziel sei es nun, "dass ich Ende April, Anfang Mai ins reguläre Mannschaftstraining einsteige, wie auch immer das dann genau aussieht. Dann werde ich bestimmt noch drei, vier Wochen brauchen, um mich an das Tempo und an das Pensum zu gewöhnen und um wieder dahin zu kommen, wo ich mich selbst sehe. Ich hoffe aber, dass die Zeit reichen wird, damit ich noch einige Spiele in dieser Saison machen kann", sagte Süle.

Süle lehnt Sonderrolle für den Fußball ab

Darüber hinaus sieht er eine mögliche Sonderrolle des Profifußballs in der Coronakrise kritisch. "Es gibt im Moment sehr viele wichtigere Dinge als Fußball. Natürlich will ich wieder fit werden und spielen, aber wichtig ist doch, dass es meiner Familie gut geht, dass alle gesund sind", sagte der 24-Jährige.

"Wir als Fußball-Profis sind doch gesegnet, wenn man sieht, wie viele Unternehmen schließen müssen oder dass manche Familien gar nicht mehr wissen, wie es überhaupt weitergeht. Das ist schlimm. Ob wir jetzt früher oder später spielen, ist da nicht von Belang", betonte Süle.

Nichtsdestotrotz würde er sich "sehr freuen, wenn wir wieder starten dürften. Es wäre vielleicht auch eine kleine Ablenkung für die vielen Fans."

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