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Kingsley Coman wird beim FC Bayern immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Der französische Nationalspieler dachte sogar schon über einen Rücktritt nach.

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Wenn die Fans des FC Bayern an Kingsley Coman denken, denken Sie an atemberaubende Sprints, Dribblings - und leider auch viele Verletzungen. 

Der französische Offensiv-Spieler des deutschen Rekordmeisters wurde in seiner immer noch jungen Karriere schon häufiger von langen Zwangspausen zurückgeworfen. 

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Zuletzt zog er sich im Dezember eine Kapselverletzung im Knie zu. Als er im Spiel gegen die Tottenham Hotspur zu Boden ging, musste man aber zunächst Schlimmstes vermuten. 

"Im ersten Moment hatte ich sehr große Angst", sagte der 23-Jährige nun in einem Interview mit Eurosport

Das Match habe sehr gut begonnen, doch "dann kam ein etwas zu lang geschlagener Ball und ich habe eine unglückliche Bewegung gemacht ... Ich hörte ein Knacken und dachte instinktiv an meine Kreuzbänder. Ich habe sofort das Schlimmste befürchtet." Zu diesem Zeitpunkt sei er gerade ziemlich genau ein Jahr verletzungsfrei gewesen. Kein Wunder also, dass er sich sofort große Sorgen machte. 

Schon 2018 dachte der Nationalspieler öffentlich sogar über ein Karriere-Ende nach, als er sich zum zweiten Mal hintereinander das Syndesmoseband gerissen hatte. 

Dunkle Gedanken nach doppeltem Verletzungsschock

"Ich habe das damals unter dem Eindruck zweier aufeinanderfolgender Operationen gesagt", erklärte er nun. 

"Ich kam aus der Sommerpause und musste nach dem ersten Spiel schon wieder unters Messer." Sechs Wochen lang habe er eine Schraube im Fuß gehabt, und "konnte nichts tun. Die folgende Reha war sehr schwer. Und ich habe mir Fragen gestellt."

Wäre die zweite Verletzung später und nicht wieder am selben Knöchel aufgetreten, "hätte mich das vielleicht nicht so hart getroffen."

So aber kam es zu den öffentlichen Aussagen, die gerade bei einem so jungen Spieler aufhorchen ließen: "Ich habe das nicht als persönliche Schwäche empfunden, aber es kamen eben solche Gedanken auf."

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Mittlerweile ist er wieder fit, mit dem FC Bayern steht er in kleinen Gruppen wieder auf dem Platz

Das derzeit nicht gespielt werden kann, empfindet er als frustrierend. Nach der Absage des Bundesligaspiels gegen Union Berline habe er sich gedacht: "'Mein Gott, Du hast echt kein Glück.' Aber so ist das Leben und es relativiert sich vieles sehr schnell, wenn wir uns die Ausmaße dieser Pandemie ansehen. Da wird dir klar: Es gibt viel größere Probleme."

Und wie wichtig vor allem die Gesundheit wirklich ist, weiß Coman schließlich nur allzu gut.