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München und Berlin - Inmitten der Coronakrise fällt die Hertha personelle Zukunftsentscheidungen. Bruno Labbadia soll den Hauptstadtklub voranbringen.

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Bruno Labbadia kehrt zurück in die Bundesliga!

Der ehemalige Nationalspieler wird in den kommenden Tagen das Traineramt bei Hertha BSC übernehmen.

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Ein entsprechender Bericht der Bild-Zeitung deckt sich mit Informationen von SPORT1. In den nächsten Tagen sollen die Verträge unterschrieben werden, ehe Labbadia nach Ostern seinen Dienst antritt.

Der neue Coach soll bei der Hertha einen Vertrag bis 2022 bekommen, berichtet der kicker. Demnach gab das Präsidium der Berliner am Mittwochabend mit einem sogenannten Vorratsbeschluss seine Zustimmung zur Personalie.

Nouri schon seit Montag nicht mehr beim Team

Der 54-Jährige übernimmt das Amt von Alexander Nouri, der nach dem spektakulären Rücktritt von Jürgen Klinsmann als Interimstrainer fungiert hatte. 

Die Hertha trainiert seit Montag wieder in Kleingruppen, welches Athletiktrainer Henrik Kuchno leitet. Nouri ist noch bei seiner Familie in Weyhe nahe Bremen. Über die Trennung war er am Mittwochabend laut kicker noch nicht unterrichtet.

Bislang lautete der Plan, dass Nouri im Sommer Platz für einen neuen Chefcoach machen würde. 

"Es ist unser Ziel, dass wir gemeinsam in dieser Konstellation diese Saison idealerweise zu Ende spielen wollen, um dann für die neue Saison ab dem 1. Juli 2020 eine neue Entscheidung auf der Cheftrainer-Position zu treffen“, hatte Geschäftsführer Michael Preetz vor gut einem Monat erklärt.

Nun ist man in Berlin aber offenbar zur Ansicht gekommen, bereits früher reagieren zu müssen. 

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Ex-Bayern Trainer Kovac wurde gehandelt

Labbadia trainierte zuletzt bis zum Sommer 2019 den VfL Wolfsburg, wo er seinen Vertrag nicht verlängerte. 

Zuletzt wurde auch immer wieder Ex-Bayern-Trainer Niko Kovac als möglicher Kandidat bei der Hertha gehandelt.

Dessen Berater Markus Hörwick hatte SPORT1 aber bereits vor einiger Zeit erklärt, dass Kovac voraussichtlich erst in der neuen Saison wieder eine Aufgabe übernehmen wolle.