Hansi Flick (r.) hat seinen Vertrag beim FC Bayern bis 2023 verlängert
Hansi Flick (r.) hat seinen Vertrag beim FC Bayern bis 2023 verlängert © Getty Images
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München - Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge betont nach der Verlängerung mit Hansi Flick, dass der Trainer über Transfers mitentscheidet. Außerdem vergleicht er ihn mit Heynckes.

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Nach seiner langfristigen Vertragsverlängerung wird Trainer Hansi Flick in die Kaderplanung des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München maßgeblich eingebunden.

"Hansi hat ein Mitspracherecht, das ist doch klar. Die Meinung des Trainers spielt bei unseren Personalentscheidungen eine Rolle. Er muss ja mit den Spielern arbeiten", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge der Bild und fügte an: "Darum wollten wir jetzt auch Klarheit auf der Trainerposition, bevor wir in den nächsten Wochen und Monaten den Spielerkader für die nächste Saison zusammenstellen."

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Rummenigge zieht Vergleich zu Heynckes

Flick hatte am Freitag seinen Kontrakt beim FC Bayern bis Juni 2023 verlängert. In den kommenden Tagen und Wochen stehen wichtige Vertragsgespräche mit Leistungsträgern wie Manuel Neuer, Thomas Müller, Thiago und Jerome Boateng (alle Verträge bis 2021) an.

Rummenigge lobte unter anderem Flicks Arbeit mit den jungen Spielern wie Alphonso Davies, auch deshalb habe der Verein mit der Laufzeit ein langfristiges Zeichen setzen wollen. Zudem zog er einen Vergleich zu Triple-Trainer Jupp Heynckes: "Hansi hat den Stil, mit dem wir unter anderem 2013 das Triple gewonnen haben, wieder eingeführt."

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Wegen Flick: Werner statt Sané

Der millionenschwere Wechsel von Leroy Sané wird hingegen immer unwahrscheinlicher.

Flick gilt aber als Befürworter des Leipzigers Timo Werner.

Gehaltsverzicht beim FC Bayern erstmal bis Ende April

Rummenigge erklärte zudem, dass der Gehaltsverzicht der Fußball-Profis und der Vereinsführung beim FCB in der Coronakrise zunächst für den laufenden Monat gilt.

"Die Spieler und die Führung verzichten erstmal im April auf 20 Prozent. Mit dem Geld ist gewährleistet, dass kein normaler Angestellter beim FC Bayern weniger Netto in der Tasche hat", sagte der Vorstandschef.

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Die Bundesliga hat zunächst bis 30. April eine Unterbrechung des Spielbetriebs beschlossen. Sollte auch danch noch nicht wieder gespielt werden können, "werden wir uns mit unserem Spielerrat Ende des Monats zusammensetzen und besprechen, wie es weitergeht" , sagte Rummenigge.