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Bayerns Trainer hält es für möglich, dass der Torjäger die 40-Tore-Marke des "Bombers der Nation" überbietet. Er hat dafür auch eine passende Begründung parat.

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Bayern-Trainer Hansi Flick traut Torjäger Robert Lewandowski zu, bei einer Fortsetzung der Saison doch noch mal den Torrekord von Gerd Müller in der Fußball-Bundesliga angreifen zu können.

Lewandowski führt die Torschützenliste in der aktuell wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Spielzeit mit 25 Treffern vor dem Leipziger Timo Werner an, der nach 25 Spieltagen auf 21 Tore kommt.

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"Alles ist machbar", antwortete Flick der Deutschen Presse-Agentur auf die Frage, ob der 31 Jahre alte Lewandowski die 40-Tore-Marke von Müller aus der Spielzeit 1971/72 vielleicht doch noch knacken könnte.

Lewandowski hat "zwei Ligaspiele mehr"

Der 55 Jahre alte Coach begründet das auch damit, dass der zuletzt verletzte Bayern-Stürmer wegen der Saisonunterbrechung nun "zwei Bundesligaspiele mehr bestreiten" könnte. Die im März wegen der Corona-Krise abgesagten Partien gegen Union Berlin und Eintracht Frankfurt hätte der 31-jährige Pole normalerweise verpasst.

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Lewandowski hatte sich Ende Februar in London beim 3:0 der Bayern im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Chelsea einen Anbruch der Schienbeinkante am linken Kniegelenk zugezogen. An diesem Samstag hätte er im Bundesliga-Topspiel des Tabellenführers bei Borussia Dortmund sein Comeback feiern wollen. Damit wäre es aber zeitlich knapp geworden, berichtete Flick.

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"Von der Torquote war Robert sensationell", sagte der Bayern-Coach zu Lewandowskis "Hochform" in dieser Saison. Das gelte nicht nur für die Bundesliga, sondern auch für die Champions League, meinte Flick weiter.

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In der europäischen Königsklasse führt Lewandowski die Torjägerliste mitten im Achtelfinale ebenfalls mit der persönlichen Saisonbestmarke von elf Treffern an. In den bislang 39 Pflichtspielen für den FC Bayern in dieser Spielzeit hat der Pole 33 Mal getroffen.

Lewandowski als Impulsgeber der Defensive

"Robert hat in dieser Saison gezeigt, welche Qualität er hat, nicht nur vor dem Tor", sagte Flick: "Er ist auch einer, der sich komplett in die Mannschaft einfügt." So sei Lewandowski etwa in vorderster Linie der "Impulsgeber, wenn wir gegen den Ball agieren".

Lewandowski begrüßt es umgekehrt, dass der FC Bayern unter dem Cheftrainer Flick wieder offensiver und dominanter agiert. "Alles funktioniert richtig gut. Jeder Spieler hat Spaß, gibt Gas. Wir spielen als eine Mannschaft." Dafür seien taktische Kleinigkeiten verantwortlich. "Wir haben super Spieler und können mit diesen super Fußball zeigen. Es läuft einfach", urteilte Lewandowski. Er sagte das in einer Zeit, bevor ihn die Verletzung und dann alle Corona stoppte.