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München - Sven Ulreich will seinen Platz beim FC Bayern München nicht kampflos an Alexander Nübel abtreten. Sein Berater prophezeit dem Neuzugang einen harten Kampf.

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Selbstbewusste Töne aus dem Lager von Sven Ulreich: Die aktuelle Nummer 2 des FC Bayern München hinter Stammtorwart Manuel Neuer will Alexander Nübel seinen Job nicht kampflos überlassen.

"Der FC Bayern ist eine Leistungsgesellschaft, in der sportlich entschieden wird", zitiert der kicker Ulreichs Berater Jürgen Schwab: "Schauen wir mal, wer am Ende hinter Manuel Neuer auf der Bank sitzt."

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Sven Ulreich nimmt Kampf mit Alexander Nübel an

Ulreich, ehemaliger Keeper des VfB Stuttgart, wechselte 2015 nach München und ist seitdem Neuers Stellvertreter. Durch die anstehende Verpflichtung Nübels vom FC Schalke 04 steht die Rolle des 31-Jährigen (Vertrag bis 2021) in Frage, zumal Neuer trotz seiner aktuell geäßerten Verärgerung weiter eine Verlängerung bei Bayern anpeilt.

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Schwabs Aussagen spielen auch auf ein Detail an, über das sich eben auch schon Manuel Neuer verwundert gezeigt hatte. Wie SPORT1 bereits Mitte Januar berichtete, sind Nübel ab der kommenden Saison Einsätze nicht nur versprochen, sondern sogar schriftlich zugesichert worden.

"Dazu kann ich nur sagen, dass ich so etwas nicht kenne. Das gibt es im Leistungssport eigentlich nicht", kommentierte Neuer in der Bild am Sonntag: "Solche Versprechen sind riskant, denn es gehört ja auch immer ein Trainer dazu, dem man damit bestimmt keinen Gefallen tut. Ich glaube nicht, dass sich ein Spitzentrainer, der einen Verein wie die Bayern trainiert, vorschreiben lässt, wen er spielen zu lassen hat."

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Vertrag beim FC Bayern bis 2021

Ulreich selbst hatte bereits im Januar bei SPORT1 betont: "Ich habe beim FC Bayern ab Sommer noch ein Jahr Vertrag und auch in diesem Verein gilt das Leistungsprinzip. Wenn ich bleibe, werde ich alles dafür tun, um hinter Manuel die Nummer zwei zu bleiben. Ich kann versprechen, dass ich mich voll reinhängen werde, sollte ich beim FC Bayern bleiben. Ich scheue keinen Konkurrenzkampf."

Einen Wechsel hatte Ulreich allerdings auch keinesfalls ausgeschlossen: "Wenn sich für mich die Möglichkeit ergibt, woanders regelmäßig zu spielen oder zumindest regelmäßiger als hier, dann würde ich wechseln und diesen Schritt machen wollen. Da habe ich auch Lust drauf. Ich bin auch für alles offen und kann mir auch den Schritt ins Ausland vorstellen."