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Manuel Neuer, Kapitän der Nationalmannschaft und des FC Bayern, erklärt die Anforderungen an einen Führungsspieler. Demnach müsse dieser vor allem kommunikativ sein.

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Torhüter Manuel Neuer legt in seiner Funktion als Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und von Rekordmeister Bayer München besonders viel Wert auf Kommunikation.

"Das Wichtigste in einer Führungsposition ist aus meiner Sicht offen zu sein und viel zu sprechen", sagte der 34-Jährige im Leadership-Talk der DFB-Akademie: "Wenn man zu wenig spricht und zu wenig Austausch mit seinen Mitspielern, dem Trainerstab und den Verantwortlichen hat, dann hat man nicht den Charakter dafür, um Führungsspieler zu sein."

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Neuer: "Es gibt verschiedene Manuel Neuers"

Für seine Tätigkeit als Kapitän habe er sich in der Anfangszeit seiner Karriere auch viel von damaligen Führungsspielern abgeschaut und könne in seinem Verhalten auch variieren.

"Es gibt verschiedene Manuel Neuers", sagte der 92-malige Nationalspieler: "Es hängt immer mit der Situation zusammen und mit den Erfahrungswerten, die ich sammeln durfte."

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"Man kann von hinten raus auch nonverbal kommunizieren"

Den teilweise aufkommenden Vorwurf, als Torhüter könne man während des Spiels zu wenig Einfluss nehmen, um ein guter Kapitän zu sein, kann Neuer nicht nachvollziehen.

"Als Torwart bist du automatisch in einer Position, in der du Verantwortung übernehmen musst. Du musst ohnehin viel dirigieren und mit deinen Vorderleuten sprechen", sagte der Schlussmann: "Man kann von hinten raus aber auch nonverbal kommunizieren. Ich gehe davon aus, dass 95 Prozent der Spieler mit meiner Körpersprache etwas anfangen können."

Ob der Weltmeister von 2014 seinen bis 2021 laufenden Vertrag verlängert, bleibt weiter unklar. Nachdem Neuer den Verein zuletzt öffentlich kritisierte, beschwichtigte Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge die Situation und gab sich hoffnungsvoll.