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München - Bayerns niederländisches Sturmjuwel verrät in einem Interview, unter welchem Trainer er gerne trainieren würde. Und welche Stürmer ihm als Vorbilder dienen.

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Auch für Joshua Zirkzee ist der eingeschränkte Trainingsbetrieb beim FC Bayern nicht das Gelbe vom Ei.

"Wir trainieren in getrennten Grüppchen von vier, fünf Mann. Gruppe eins muss um zehn Uhr an der Säbener Straße sein und beginnt in dem Moment mit dem Training, in dem Gruppe zwei zum Umkleiden erscheinen muss", schilderte die Münchner Sturmhoffnung im Interview mit VTBL. "Wir nutzen jetzt auch die Umkleiden der zweiten Mannschaft, also ist man beim Umziehen immer allein."

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Dennoch genießt er auf eine gewisse Weise den Übungsbetrieb seiner Trainingskleingruppe fünf, zu der neben ihm noch Alphonso Davies, David Alaba und Robert Lewandowski gehören.

Zirkzee: "Lerne viel von Lewandowski"

"Das ist ein sehr schönes Grüppchen", findet er. "Jeden Tag absolvieren wir einen Parcours, in dem alles drin steckt: Technik, Konditionsarbeit und Abschlusstraining."

Dabei profitiert der 18-Jährige besonders von der engen Zusammenarbeit mit Lewandowski: "Ich lerne viel, indem ich Robert beobachte. Wie er sich bewegt, wie er seine Position wählt - da sind wir ähnlich. Und besonders jetzt, wo ich mit ihm in dieser kleinen Gruppe bin, lerne ich noch mehr. Und dann baut man in der Kleingruppe natürlich auch eine bessere persönliche Bindung auf als zuvor."

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Käme auf Sicht auch noch WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose als Co-Trainer zum Trainerteam von Hansi Flick, wäre das für Zirkzee "ein Traum. Ich kenne ihn seit meiner Kindheit und hatte früher mal ein Stürmer-Training mit ihm. Man lernt so viel daraus. Bei Feyenoord konnte ich auch unter Roy Makaay trainieren. Es bleibt etwas ganz Besonderes, mit solch großartigen älteren Spielern zu arbeiten."

EM-Ambitionen für 2021? "Oranje ist ein Traum" 

Ähnlich demütig, aber doch auch ambitioniert zeigt sich Zirkzee beim Thema EM-Ambitionen für 2021. "Das beschäftigt mich wirklich noch nicht", meint er. "Ich bin bei Bayern ja kein Stammspieler. Aber ich habe auch gesehen, wie schnell die Dinge gehen können. Es steckt natürlich im Hinterkopf. Oranje ist ein Traum, und als junger Fußballer halte ich es für logisch, davon zu träumen."

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Bis es dazu kommen kann, muss die Coronakrise erst einmal überwunden werden. "Wir wurden drei Mal in der Woche getestet und bislang hat noch niemand das Virus gehabt", berichtet der Niederländer. "Wir halten alle Abstand. Und auch abseits des Feldes habe ich nur ein geringes Ansteckungsrisiko. Ich sitze zu Hause und gehe jeden Tag zum Training."

Mehr geht eben im Moment nicht. Doch Zirkzees Zeit wird schon noch kommen.