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Auch wenn nach wie vor keine Entscheidung gefallen ist: Die Bundesliga bereitet sich auf ihr Comeback vor. 

Die Spieler trainieren wieder, ein Teil der TV-Gelder fließt, die Gesundheits-Konzepte stehen und die DFL (Deutsche Fußball-Liga) macht sich Gedanken zum Spielplan für die Rest-Saison. 

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Auch aus der Politik kommen viele positive Signale - aber einige Fan-Gruppen sind von dem Plan zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs in Deutschland alles andere als begeistert. 

Zum Beispiel die Ultras von Serienmeister Bayern München. 

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Diese hatten sich zuletzt bereits klar gegen eine Weiterführung der Spielzeit ausgesprochen. In einer Stellungnahme der Fan-Vereinigung Club Nr. 12 und mehreren Gruppen aus der Südkurve hieß es: "Wir kritisieren die momentane Lösung der Geisterspiele und fordern die Verbände eindringlich dazu auf den Spielbetrieb auszusetzen." 

Mehrer Protest-Plakate in München

Nun kam es in der bayrischen Landeshauptstadt zu neuen Protesten - diesmal in Form von diversen Bannern, die von Bayern-Fans in München aufgehängt wurden. Die unmissverständliche Nachricht an die Entscheidungsträger der Bayern und der Bundesliga: "Eure Raffgier macht nicht mal vor einer Pandemie halt. Nein zu Geisterspielen." Dieses Plakat wurde, wie einige andere auch, in der Nähe der Allianz Arena angebracht. 

"Corona-Tests für Risikogruppen statt für Millionärs-Puppen. Schluss mit der Diktatur des Geldes", hieß es da unter anderem. 

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Der Neu-Start der Liga würde tatsächlich gut 20.000 Corona-Tests beanspruchen. Wie DFL-Chef Christian Seifert aber auf einer Pressekonferenz am Donnerstag mehrfach versicherte, würden diese Tests auf keinen Fall an andere Stelle fehlen. Es sei eine Kooperation mit fünf Laborverbänden eingegangen worden: "Alle Labore haben uns schriftlich versichert, dass die derzeitigen Kapazitäten ausreichend sind und durch Covid-19 keine Limitierung der Testkapazitäten auftreten." 

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Man tue also alles, um die restlichen Bundesliga-Spiele so sicher wie möglich zu gestalten. Aus finanzieller Sicht sei die Wiederaufnahme der Saison unumgänglich: Könne man auch in einigen Monaten nicht spielen, werde die Bundesliga "irgendwann ein Kollateralschaden dieser Corona-Krise" sein.