Normalerweise ist Felix Brych für Spiele des FC ayern gesperrt
Normalerweise ist Felix Brych für Spiele des FC ayern gesperrt © Getty Images
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Die Coronakrise erfordert zahlreiche Änderungen, wenn der Ball in der Bundesliga wieder rollen soll. Auch die Schiedsrichter sind davon betroffen.

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Wann die Bundesliga ihren Spielbetrieb fortsetzt, steht angesichts der Coronakrise noch immer nicht fest. Die DFL visiert derzeit eines der ersten beiden Mai-Wochenenden an, um den Ball in Geisterspielen wieder rollen zu lassen.

Etliche Fragen müssen noch geklärt werden - unter anderem, welche Veränderungen sich für die Schiedsrichter ergeben.

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Laut Bild wird die Regional-Sperre für die deutschen Referees aufgehoben. Normalerweise dürfen die Unparteiischen keine Spiele mit den Mannschaften leiten, aus deren Region sie kommen. Damit die Anfahrten möglichst kurz gehalten werden, sollen die Schiedsrichter während der Coronakrise nun aber genau das machen.

Maskenpflicht im Kölner Keller?

Damit könnte beispielsweise der Münchner Dr. Felix Brych eine Begegnung des FC Bayern pfeifen, der Berliner Manuel Gräfe dürfte ein Spiel der Hertha leiten. Statt mit dem Flugzeug oder der Bahn einen Tag vorher anzureisen, sollen die Schiris am gleichen Tag mit dem Auto direkt zum Stadion fahren.

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Zudem muss sich jeder Referee am Tag vor dem Spiel einem Corona-Test unterziehen. 

Auch im Kölner VAR-Keller sollen Vorkehrungen gegen die Verbreitung der Pandemie getroffen werden. Angedacht seien Plexiglasscheiben zwischen den einzelnen Plätzen, zudem werde über eine Maskenpflicht für alle Beteiligten nachgedacht.