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München - Der VfL Wolfsburg trainiert bereits seit 23. März trotz Corona wieder. Ein anonymer Anzeigensteller wirft dem Klub vor, gegen die Sicherheitsmaßnahmen zu verstoßen.

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Seit 23. März ist der VfL Wolfsburg wieder im Training, aufgrund der Corona-Pandemie unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen.

Trotzdem wurde nun anonym Anzeige gegen den Bundesligisten erstattet, wie die Staatsanwaltschaft Braunschweig dem Kicker bestätigte.

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Demnach sei die Beschwerde am 3. April eingegangen und moniert angebliche Verstöße gegen Niedersachsens Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte wegen Corona. Ein formelles Ermittlungsverfahren sei eingeleitet worden.

Wolfsburgs Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke erklärte, der VfL sei davon noch nicht in Kenntnis gesetzt worden. "Uns ist davon nichts bekannt", sagte er.

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Wolfsburg trainiert dank Ausnahmeregelung

Wie schon in der Vorwoche wird bei den Niedersachsen seit Montag in kleinen Gruppen trainiert.

Teile der Übungseinheit fanden aber erstmals nicht nur in den Katakomben der Volkswagen-Arena statt, sondern auch auf dem Rasen im Innenraum.

Wie die Klubverantwortlichen betonen, wurde von den zuständigen Behörden bereits im März eine Ausnahmeregelung genehmigt, beim Training halte man sämtliche Vorgaben zu Abstands- und Kontaktbeschränkungen ein.

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Dies wird durch den anonymen Anzeigensteller angezweifelt. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, die Ermittlungen würden "im Wesentlichen davon abhängen, ob der in der Strafanzeige geschilderte Sachverhalt zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten liefert."

Eine ähnliche Anzeige soll laut Kicker auch gegen Hannover 96 bei der Staatsanwaltschaft Hannover eingegangen sein.

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