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Die DFL und die Polizei-Gewerkschaft rufen die Fans zur Vernunft auf. Sollten sich bei Geisterspielen Fans vor den Stadien versammeln drohen den Klubs Sanktionen.

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Die Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL) und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) haben noch einmal an die Fans appelliert, im Fall eines Saison-Neustarts mit Spielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf Versammlungen vor den Stadien zu verzichten.

Als Folge von Versammlungen könnte es zu Spielabbrüchen und Wertungen am grünen Tisch kommen, sagte DFL-Boss Christian Seifert am Donnerstag.

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"Die sogenannten Geisterspiele dürfen in Pandemiezeiten nicht zu Menschenansammlungen vor den Stadiontoren führen", sagte auch der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek: "Dies ist wegen der steigenden Ansteckungsgefahr für jeden Fußballanhänger nicht nur untersagt, sondern zugleich unverantwortlich."

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Radek äußerte außerdem sein Unverständnis darüber, dass die DFL und zunehmend mehr verantwortliche Politiker dem Fußball eine Sonderrolle einräumen würden, die aus seiner Sicht auf finanziellen Gründen beruhe.

Polizisten und Polizistinnen seien dadurch unnötig der Infektionsgefahr ausgesetzt. "Es ist jedoch noch nicht zu spät, diese Entscheidung bis zur nächsten Woche und der Kanzlerrunde mit den Ministerpräsidenten zurückzunehmen", so der GdP-Vize.

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Die DFL hatte am Donnerstag ihre Pläne zur Wiederaufnahme vorgestellt, diese müssen nun von der Politik abgesegnet werden. Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten tagen am 30. April, dann könnte auch die Entscheidung über die Bundesligen fallen.