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München und Frankfurt am Main - DFL-Boss Christian Seifert sorgt sich um die Existenz der Bundesligisten und lehnt einen Vergleich mit dem Amateursport ab - ungeachtet der Außenwirkung.

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DFL-Boss Christian Seifert ist sich durchaus bewusst, dass eine zeitnahe Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Bundesliga und 2. Liga bei Freizeitspielern "Fragezeichen auslösen" könnte.

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"Es ist einerseits dieselbe Sportart", sagte der Geschäftsführer der DFL der Wochenzeitung Die Zeit, "andererseits hat der Profibetrieb aber völlig andere Rahmenbedingungen als der Freizeitbereich".

Seifert: Bundesligaspiele als Produkt - Arbeitsplätze bedroht

Der 50-Jährige hob dabei noch einmal die Bedeutung hervor, die Spiele vor allem für die vielen Menschen besitzen, die direkt oder indirekt beruflich mit dem Profifußball verbunden sind.

"Bei uns geht es wie in anderen Unternehmen um ein Produkt, das von Erwerbstätigen auf und neben dem Platz hergestellt wird", sagte Seifert. "Und wenn nicht produziert werden kann, ist das existenzgefährdend mit Konsequenzen für Arbeitsplätze."

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Der DFL-Boss ergänzte: Von daher müssen Profiklubs rechtlich wie Unternehmen behandelt werden", 

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