Leverkusens Klubchef Fernando Carro spricht sich dafür aus, den Fußballkalender dem Jahr anzupassen
Leverkusens Klubchef Fernando Carro spricht sich dafür aus, den Fußballkalender dem Jahr anzupassen © Getty Images
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Bayer Leverkusens Boss Fernando Carro spricht sich für einen Start der kommenden Saison im Januar aus. Das hätte gleich zwei Vorteile

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Bayer Leverkusens Klubchef Fernando Carro schlägt angesichts der existenzbedrohenden Lage durch die Corona-Krise eine sofortige Umstellung der Liga-Spielzeiten auf das Kalenderjahr vor.

"Um den Kalenderdruck zu beseitigen, der entstehen würde, wenn die aktuelle Saison nicht vor Oktober oder November enden würde, wäre eine Möglichkeit, die Ligen in einem Kalenderjahr, das heißt ab Januar, spielen zu lassen", sagte der 55-Jährige in einem Interview der spanischen Sportzeitung Marca.

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Carro sieht Chance, Zeit zu gewinnen

Der in Barcelona geborene Manager sieht in einer Umstellung die Möglichkeit, die nötige Zeit zu gewinnen, um die aktuelle Saison zu beenden. Und man nehme als Nebeneffekt früher den Liga-Kalender für die WM 2022 in Katar auf, die wegen der klimatischen Bedingungen im Winter stattfindet.

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Für die Bundesliga geht es bei der Frage nach einer Saison-Fortsetzung um wichtige TV- und Sponsorengelder. In der Bundesliga stehen rund 750 Millionen Euro auf dem Spiel, die ausbleiben könnten, wenn die Saison abgebrochen wird. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) soll laut den Zeitungen der Funke Mediengruppe bereits mit dem TV-Rechtehalter Sky über eine mögliche Vorauszahlung der noch offenen Fernseh-Millionen verhandeln.

"Bankrott wäre praktisch eine Tatsache"

Das Fachmagazin kicker hatte berichtet, dass 13 der 36 Erst- und Zweitligisten in Deutschland von der Insolvenz bedroht seien. "Ohne das Geld, das das Fernsehen zur Verfügung stellt, wäre der wirtschaftliche Bankrott einiger Vereine praktisch eine Tatsache", sagte Carro.

Am 17. April kommt es zu einer weiteren Sitzung der DFL mit den Clubs. Ein Nahziel ist es offenbar, die Saison mit Geisterspielen ab Mai fortzusetzen. Der Spielbetrieb ruht vorerst bis zum 30. April.