Julian Brandt und seine Teamkameraden stehen wieder auf dem Trainingsplatz
Julian Brandt und seine Teamkameraden stehen wieder auf dem Trainingsplatz © Getty Images
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Auch in der Coronakrise will die klare Mehrheit der Fußballfans eine Beibehaltung der 50+1-Regel. Bei der Rückkehr zum Mannschaftstraining sind die Anhänger gespalten.

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Die deutschen Fußballfans sind sich überwiegend darin einig, dass in der Bundesliga auch weiterhin die 50+1-Regel gelten sollte. 

Satte 82,8 Prozent von 5030 Anhängern, die das Bundesligabarometer in einer repräsentativen Umfrage in Kooperation mit dem CHECK24 Doppelpass befragt hat, sind der Ansicht, dass die Corona-Krise nicht zum Anlass genommen werden sollte, den Einstieg von Investoren durch die Lockerung der Regel zu erleichtern.

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Eine knappe Mehrheit (53,9 Prozent) ist davon überzeugt, dass eine Abschaffung der 50+1-Regel nicht automatisch dazu führen würde, dass Fremdinvestoren tatsächlich angezogen würden. 

Knapp drei Viertel der Befragte (72,6 Prozent) glauben, dass die Regel den Bundesligaklubs letztlich mehr nützt als dass sie ihnen schadet.

Der CHECK24 Doppelpass mit HSV-Aufsichtsratschef Marcell Jansen und Ex-Nationalspieler Patrick Owomoyela am Sonntag ab 11 Uhr LIVE im Free-TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM auf SPORT1.de

Echte Sorgen um ihre Klubs macht sich immerhin knapp ein Viertel der Fans. 24,8 Prozent befürchten, dass die Corona-Krise den eigenen Verein in Existenznöte bringen könnte - entsprechend machen sich 75,2 Prozent diesbezüglich keine Gedanken.

Kontroverser geht es beim Thema "Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes" zu. Dass in Nordrhein-Westfalen die Fußballprofis seit Anfang April wieder in Kleingruppen trainieren dürfen - und andere Bundesländer (noch) keine entsprechende Erlaubnis erteilten - bewerten 46,2 Prozent als "nicht richtig".

Einig sind sind die Fans darüber, dass dadurch die Chancengleichheit außer Kraft gesetzt wird. 89,1 Prozent finden es ungerecht gegenüber den Vereinen, die (noch) keine entsprechende Erlaubnis bekamen. 

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Während der Coronakrise halten es die allermeisten Anhänger (86,5 Prozent) für gerechtfertigt, Fußballprofis zu bestrafen, wenn sie sich - wie im Fall des Schalkers Amine Harit, der beim Feiern in einer Shisha-Bar erwischt wurde - nicht an die allgemein gültigen Vorgaben halten. 

Allerdings, so die Meinung von 71,8 Prozent, sollte es Ausnahmen geben - wie im Fall von Jérôme Boateng, der ohne Erlaubnis des FC Bayern zu seinem kranken Kind gefahren war

Das Bundesliga-Barometer von Prof. Dr. Alfons Madeja in Nürnberg gehört zu den ältesten und zuverlässigsten Umfrage-Initiativen im Sport. Weitere Informationen sind über diesen Link erhältlich: https://bundesligabarometer.de/registrieren