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Gut einen Monat nach dem Ende von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC schildert Manager Michael Preetz dessen kuriosen Abschied.

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Am 11. Februar verkündete Jürgen Klinsmann nach nur 76 Tagen völlig überraschend sein Ende als Trainer von Hertha BSC – und das via Facebook.

Wenig später findet ein Tagebuch den Weg in die Öffentlichkeit, in dem der frühere Bundestrainer heftig mit der Hertha abrechnet – inklusive der Spieler und Manager Michael Preetz. 

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Jetzt schildert Preetz, wie verrückt sich der Abgang von Klinsmann abspielte.

"Da war ein Gespräch nicht mehr möglich"

"Er ist zu mir und auch zu meiner Assistentin ins Büro gekommen und hat einfach nur gesagt: 'So, tschüss! Ich bin dann mal weg!' Und er war im nächsten Moment auch schon wieder draußen", erzählt Preetz im Bild-Podcast Phrasenmäher: "Und ehe wir beide das so richtig realisieren konnten, haben wir uns kurz angeguckt und gefragt: Was war denn das jetzt?"

Preetz habe noch versucht, mit Klinsmann zu sprechen: "Und dann bin ich hinterher. Und dann war er schon verschwunden von den Fluren der Geschäftsstelle auf dem Weg in das Trainer-Büro. Da hab ich ihn dann noch mal antreffen können. Da war aber ein Gespräch nicht mehr möglich, was ja voher auch nicht möglich war, weil er sich offensichtlich für einen anderen Weg entschieden hat. Und quasi im Rausgehen hat er den Finger schon am berühmten Abzug gehabt und hat seinen Facebook-Post online gestellt und damit dann auch wirklich für Fakten gesorgt."

Für Preetz ist Klinsmanns Verhalten auch mit etwas Abstand noch immer nicht nachvollziehbar: "Ich hätte mir gewünscht, dass wir so eine Auseinandersetzung dazu mal unter vier Augen oder im kleinen Kämmerlein gehabt hätten."