Herbert Hainer (r.) ist der Nachfolger von Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern
Herbert Hainer (r.) ist der Nachfolger von Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern © Getty Images
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Bayern-Präsident Herbert Hainer erklärt, warum es für ihn selbstverständlich ist, kleineren Klubs zu helfen. Er führt die Tradition von Uli Hoeneß fort.

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Präsident Herbert Hainer (65) vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat die Notwendigkeit der Solidaraktion der vier deutschen Champions-League-Starter in Zeiten der Corona-Pandemie hervorgehoben.

"Auch im Fußball müssen die Stärkeren den Schwächeren helfen, denn wir alle wollen in Zukunft wieder Fußballspiele und die Bundesliga mit vielen Mannschaften sehen. Deswegen ist es selbstverständlich", sagte Hainer am Rande eines Besuchs der Basketball-Abteilung bei der "Münchner Tafel".

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Bayern und Co. schnüren Millionen-Paket

Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig zahlen insgesamt 20 Millionen Euro in einen Topf, der in von der Coronakrise ausgelösten Härtefällen Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga helfen soll.

12,5 Millionen Euro davon sind noch nicht verteilte Medienerlöse, auf die verzichtet wird. 7,5 Millionen Euro steuern die Klubs selbst bei. Über die Verteilung entscheidet das Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL).

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"Bayern München war in dieser Rolle immer führend - durch Uli Hoeneß, der ein unheimlich soziales Herz hatte. Wir wollen das natürlich weiterführen, auch in Zusammenarbeit mit den anderen Bundesliga-Vereinen", erklärte Hainer, der wie sein Vorgänger Hoeneß eine veränderte Fußballwelt nach der Krise erwartet: "Es wird sicherlich nicht mehr so sein, wie es vorher war in puncto Transfermarkt und Transfersummen. Ich gehe davon aus und wünsche mir, dass gerade am Transfermarkt wieder etwas Vernunft einzieht."