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München - David Alaba liebäugelt mit einem Wechsel nach Spanien. Eine Ansage von Karl-Heinz Rummenigge hat die Chancen auf seinen Verbleib in München allerdings erhöht.

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So schnell kann es gehen. Nachdem publik geworden war, dass ein Tausch des wechselwilligen David Alaba und Bayerns Wunschspieler Leroy Sané (Manchester City) im Raum stand, hatte sich Karl-Heinz Rummenigge in der Münchner tz zu Wort gemeldet. 

Ein Tausch sei "keine Option” für die Bayern, Alaba sei ein Spieler mit "großen Verdiensten" um den Verein. Zudem sagte Rummenigge zu den Verhandlungen mit dessen Berater Pini Zahavi: "Ich gehe davon aus, dass man mit ihm eine faire Lösung finden wird, wenn David beim FC Bayern bleiben möchte."

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Nach SPORT1-Informationen haben die Sätze des Vorstandsbosses Wirkung gezeigt. Aus Alabas Umfeld ist zu hören, dass Rummenigges Aussagen den Eindruck erwecken, dass der Verein den Österreicher tatsächlich unbedingt halten wolle. 

Alaba legte Veto gegen England-Wechsel ein

Dieses Gefühl will die Alaba-Seite zuletzt nicht immer verspürt haben. Auch weil der Vorschlag des Tauschs von Seiten der Münchner gekommen sein soll. Ein Vorwurf, gegen den sich Rummenigge gewehrt hat. Alaba legte jedenfalls sein Veto gegen einen Tausch nach England ein. Sollte er wechseln, zieht es ihn ohnehin nach Spanien – zum FC Barcelona oder zu Real Madrid.  

Trotz Rummenigges Machtwort ist ein Alaba-Wechsel nämlich noch längst nicht vom Tisch. Aus Alabas Umfeld heißt es: Entweder geht er im Sommer oder verlängert. Dass Alaba seinen Vertrag 2021 auslaufen lässt, ist derzeit keine Option.  

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Ein erstes Vertragsangebot der Bayern wurde abgelehnt. Die Begründung von Spieler-Seite: Das Angebot sei inakzeptabel gewesen.

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Heißt im Umkehrschluss: Im Alaba-Poker geht es neben der Vertragslaufzeit vor allem ums Gehalt. Die Bayern-Verantwortlichen wissen das, stecken allerdings in weiteren zähen Pokern mit Stars, die bereits Top-Verdiener sind und bleiben wollen. Darunter Manuel Neuer, Thomas Müller und Thiago. Sie befinden sich in Gehaltsklassen, in die Alaba als Eigengewächs, Abwehrboss und Führungsspieler auch vorstoßen will.  

Vertragsgespräche in den nächsten Wochen

Intensive Vertragsgespräche zwischen den Bayern und dem Management des österreichischen Nationalspielers, zu dem auch Vater George gehört, finden nach SPORT1-Informationen derzeit nicht statt, sollen aber in zwei bis drei Wochen folgen – auch geschuldet der unsicheren Situation durch die Coronakrise.  

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Ein Ass im Bayern-Ärmel könnte übrigens Hansi Flick sein. Der Cheftrainer des FC Bayern will Alaba keinesfalls ziehen lassen, kämpft daher um dessen Verbleib.  

Was Flicks Bemühungen und die Ansage von Rummenigge am Ende wirklich wert sind, wird sich erst noch zeigen.