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München - David Alaba holt sich Unterstützung von Berater Pini Zahavi. Im Raum steht eine langfristige Verlängerung beim FC Bayern - aber auch ein Wechsel im Sommer.

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"Ich kann mir beides vorstellen: Hier zu bleiben oder auch mal einen anderen Weg einzuschlagen."

Erstmals hatte David Alaba im Dezember vergangenen Jahres offen über seine Zukunftsgedanken gesprochen. Was er damals im SPORT1-Interview formulierte, wiederholte der 27-jährige Österreicher vor kurzem im Interview mit der Times. Alaba, in jungen Jahren ein glühender Anhänger des FC Arsenal, betonte erneut, sich vorstellen zu können, "irgendwo anders zu spielen".

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Wo und wann, das ließ Alaba unbeantwortet. Aber wie realistisch ist ein Wechsel wirklich?

Immer wieder Gerüchte um FC Barcelona und Real Madrid

Schon seit Jahren gibt es immer wieder Gerüchte, wonach die spanischen Topklubs FC Barcelona und Real Madrid hinter Alaba her sein sollen. In der vergangenen Winterpause soll der FC Chelsea gewillt gewesen sein, ihn zu verpflichten, woraufhin ihn Cheftrainer Hansi Flick unverzüglich als unverkäuflich bezeichnet hatte.

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Nach SPORT1-Informationen ist ein Alaba-Wechsel ins Ausland möglich. Ein langfristiger Verbleib bei den Münchnern, für die das Eigengewächs im März 2010 in der Bundesliga debütierte, ist für ihn aber mehr als nur eine Option. In diesem Fall dürfte er aber zu den Topverdienern im Kader des deutschen Rekordmeisters aufsteigen wollen.

Alabas Vertrag läuft noch bis 2021. Würde er sich für einen Wechsel entscheiden und wollen die Bayern noch eine Ablöse für ihn erzielen, bliebe wohl nur sein Verkauf im kommenden Sommer. Laut transfermarkt.de beläuft sich sein aktueller Marktwert auf 65 Millionen Euro. Völlig unklar ist allerdings, wie sich Gehälter und Ablösen durch die aktuelle Coronakrise verändern.

Alaba heuert Star-Berater Pini Zahavi an

Unterstützung im Vertragspoker erhält Alaba künftig von Pini Zahavi. Der unter anderem in Spanien und England bestens vernetzte Israeli und Alabas Vater George schätzen sich seit Jahren und werden den 72-maligen österreichischen Nationalspieler fortan gemeinsam beraten.

Ausgerechnet Zahavi!

Der 76-Jährige, früher ein Fußball-Journalist, wurde 2018 auch von Robert Lewandowski angeheuert. Der Stürmerstar forcierte seinerzeit einen Wechsel zu den Königlichen, unterzeichnete im August 2019 dann allerdings einen Langzeitvertrag bei den Bayern - bis 2023. Maßgeblich ausgehandelt von Zahavi.

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Gut möglich, dass es auch bei Alaba auf die Entscheidung eines langfristigen Verbleibs in München hinausläuft. Unter Flick hat er sich in den vergangenen Wochen zum Abwehrchef entwickelt, ein Führungsspieler ist er schon lange, die Fans lieben ihn.

Alaba-Lager im Austausch mit FC Bayern

Alaba weiß um seinen Status beim FC Bayern. Aber dennoch: Das Ausland reizt ihn. Sportlich will er vor allem noch mal die Champions League gewinnen.

Wann mit einer Entscheidung im Alaba-Poker zu rechnen ist, ist völlig offen. Zwar steht die Alaba-Seite mit den Verantwortlichen des FC Bayern im Austausch, derzeit soll in den Verhandlungen aber wenig Bewegung sein ­- vor allem aufgrund der Coronakrise.

Erneut angesprochen auf seinen bald auslaufenden Vertrag sagte Alaba vor einigen Tagen im Interview mit der GQ: "Ich fühle mich in München sehr wohl. Aber ich kann mir grundsätzlich auch vorstellen, einen anderen Weg einzuschlagen. Das wird sich irgendwann zeigen."