Am 3. April 1971 brach auf dem Mönchengladbacher Bökelberg im Spiel gegen Werder Bremen ein Pfosten. Das kostete die Borussia beinahe den Titel
Am 3. April 1971 brach auf dem Mönchengladbacher Bökelberg im Spiel gegen Werder Bremen ein Pfosten. Das kostete die Borussia beinahe den Titel © Imago
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BVB-Boss Watzke sieht den deutschen Fußball durch Corona in der "größten Krise seiner Geschichte". SPORT1 blickt auf vergangene Skandale und Notlagen.

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Die Plakate waren gedruckt, die Eintrittskarten auch, die Mannschaften waren am Spielort und die ersten Zuschauer auf dem Weg zum Sportplatz. Von einem Stadion konnte noch nicht die Rede sein.

Auf dem Programm stand an jenem Sonntag das mit Spannung erwartete Finale um die Deutsche Meisterschaft. Doch wenige Stunden vorher wurde es abgesetzt, ersatzlos. Es gab keinen Meister, der Protest eines unterlegenen Viertelfinalisten hatte Erfolg gehabt.

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Die Geschichte aus einer Bananenrepublik? Keineswegs. So geschehen im deutschen Kaiserreich anno 1904. Der VfB Leipzig und Britannia 92 Berlin reisten unverrichteter Dinge aus Kassel ab. Warum? Weil der DFB nicht strikt darauf geachtet hatte, dass Endrundenspiele wie vorgeschrieben auf neutralen Plätzen ausgetragen wurden, weshalb der Karlsruher FV vier Wochen zuvor nach 13-stündiger Anreise quasi vom Bahnhof weg in Berlin aufs Feld geeilt war und unter Protest 1:6 verloren hatte.

Protest erst am Endspieltag behandelt

Der Protest wurde nur dummerweise erst auf dem Bundestag am Morgen des Endspiels behandelt. Da beschloss der DFB dann, alle Endrundenspiele zu annullieren. Ein schönes Chaos, über das die Zeitzeugen sicher gelacht hätten, hätten sie es denn mitbekommen.

Aber es gab noch kein Radio und kein Fernsehen, die Zeitungen hatten keine Sportseiten, sondern höchstens eine Sportrubrik – und da kam Fußball nach Reiten, Boxen und Tennis, wenn überhaupt. Was die kollektive Empörung etwas gelinder ausfallen ließ als in späteren Zeiten, da der Fußball zum Volkssport Nummer eins wurde. Weshalb Störungen im Spielbetrieb stets Aufregung verursachten und die Verantwortlichen in die Bredouille brachten.

HSV verzichtet auf Meistertitel

Chaos herrschte in der Regel immer dann, wenn etwas Unvorhergesehenes passierte. Wie 1922, als es wieder keinen Meister gab. Vor der Bundesliga-Gründung wurde der Meister durch Endrundenspiele der Regional-Meister ermittelt. Damals also traf der 1. FC Nürnberg am Anbeginn seiner großen Ära auf den HSV.

Das Finale ging in die Geschichte ein, weil es wiederholt werden musste und auch danach kein Sieger feststand. Es waren epische Fußballschlachten, eigentlich üble Tretereien, um der Wahrheit die Ehre zu geben.

Das erste Finale in Berlin wurde nach 189 Minuten beim Stand von 2:2 wegen Dunkelheit abgebrochen, es gab noch keine Obergrenzen für Verlängerung – und kein Flutlicht. Das zweite acht Wochen später brach Schiedsrichter Peco Bauwens in Leipzig in der Pause der Verlängerung nach weiteren 105 Minuten ab, weil Nürnberg nach Fouls und Platzverweisen nur noch sieben Spieler hatte.

Der DFB erklärte den HSV zum Meister, weil der Club ja den Abbruch verursacht habe – doch der legte Protest ein wegen Regel 5, Absatz 2 bis 4 der Spielordnung. Die besagte, dass kein Spiel in einer Pause abgebrochen werden könne, was Bauwens wohl vergessen hatte.

Dagegen protestierte der HSV und von August bis November 1922 wusste keiner, wie das Endspiel nun ausgegangen war. Dann erklärte der DFB den HSV auf dem Bundestag mit knapper Mehrheit zum Meister, legte ihm aber dringend nahe zu verzichten. So geschah es.

Fußball im Ersten Weltkrieg ausgesetzt

Diese frühen Fälle aus dem Kuriositätenkabinett des Fußballs hatten immerhin den Vorzug, dass nur wenige Vereine betroffen waren und der Spielbetrieb nicht gestört wurde. Im Krieg war das natürlich anders. 1914 wurde die Deutsche Meisterschaft ausgesetzt – bis 1920 – und nur Kreismeister wurden ermittelt. Länderspiele gab es ebenfalls in dieser Spanne nicht.

Der Tschammer-Pokal, benannt nach Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten, wurde von 1935 bis 1964 dem DFB-Pokalsieger verliehen
Der Tschammer-Pokal, benannt nach Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten, wurde von 1935 bis 1964 dem DFB-Pokalsieger verliehen © Imago

1939 war es etwas anders, die Nazis wollten der Welt demonstrieren, dass der Alltag weitergehen könne, während die Deutschen Krieg führten. Da der Überfall auf Polen mit dem Saisonstart 1939/40 zusammenfiel, wurden statt Punktspielen erstmal Stadtmeisterschaften ausgetragen. Im Dezember 1939 ging es doch noch los und bis 1944 wurde ein Deutscher Meister gekürt.

Unter zunehmend erschwerten Bedingungen, da Fußballer natürlich auch Soldaten waren und Mannschaften durcheinander gewirbelt wurden. Das führte zur Wettbewerbsverzerrung, zweistellige Ergebnisse waren an der Tagesordnung. Der Rekord für ein Erstligaspiel in Deutschland lautet seit Januar 1943 32:0 – geschehen bei einem Spiel im Siegerland zwischen Germania Mudersbach und dem FV Engers, der den Spielbericht auf seiner Homepage noch heute voller Selbstironie zeigt.

Österreich wird in den Pokalwettbewerb integriert

Auch die Ligen änderten sich durch die Gebietsgewinne und -verluste, aus 16 Gauligen wurden bis zu 32, weil sie wegen erschwerter Reisebedingungen immer kleiner wurden. Schon 1938 wurde nach dem "Anschluss" Österreichs das Pokalviertelfinale zweimal ausgetragen, um die Teams aus Österreich in den laufenden Wettbewerb zu integrieren.

Als Joseph Goebbels den totalen Krieg ausrief, durften im Sport keine Reisen über mehr als 50 Kilometer angetreten werden. Und statt Gruppenspielen zur Ermittlung der Finalisten gab es ab 1942 nur noch K.o.-Spiele, damit es schneller ging. "Jeder begreift, dass in diesen ernsten Zeiten rein sportliche Erwägungen in den Hintergrund treten müssen", hieß es im Fachblatt Fußball.

Der Pokal wurde deshalb 1943 letztmals ausgespielt, zu einem Abbruch der Meisterschaftsspiele konnte sich das "Fachamt Fußball" trotz Fliegerangriffen ab Frühjahr 1942 aber erst im September 1944 durchringen. Lieber wurden Anstoßzeiten erst kurzfristig im Radio bekannt gegeben, damit die feindlichen Geschwader die Stadien nicht bombardierten.

Hertha erster Bundesliga-Zwangsabsteiger

Als Berlin im November 1943 besonders heftig unter britischen Bomberangriffen litt, schrieb die Fußball Woche ganz im Sinne der Machthaber: "Wie kann man in solchen Tagen noch Fußball spielen, fragen die Sportfreunde. Sie wissen nicht um die wahrhafte Kameradschaft, die uns vom Fußball in freiwillig eingegangener Gemeinschaft zusammenhält... wissen nicht, dass wir vom Sport eine große Familie sind... der Besuch des Sportplatzes in solcher Zeit befreit."

Wirklich befreit wurden die Deutschen dann 1945, vom NS-Regime. Der Ball rollte schon bald wieder, aber die Ermittlung eines Deutschen Meisters gestatteten die Besatzungsmächte erst 1948 – und auch das ging nicht ganz ohne Chaos ab. So zog der spätere Meister 1. FC Nürnberg kampflos ins Halbfinale ein, weil die Russen den Ostzonenmeister SG Planitz nicht ausreisen ließen. Vorboten des Kalten Krieges...

Hertha BSC musste mit dieser Mannschaft nach der Saison 1964/65 zwangsabsteigen
Hertha BSC musste mit dieser Mannschaft nach der Saison 1964/65 zwangsabsteigen © Imago

Bis Gründung der Bundesliga lief der Fußballbetrieb weitgehend störungsfrei, das Chaos zog erst mit dem Profitum ein. So musste die Bundesliga schon im zweiten Jahr einen Zwangsabsteiger vermelden. Hertha BSC hatte bei den Bilanzen getrickst und überhöhte Handgelder gezahlt, um Spieler aus der BRD in die damalige Inselstadt locken zu können. Das kam im Februar 1965 raus, weshalb seitdem über Herthas Ausschluss gemutmaßt wurde und es drei Monate lang Unklarheit über die Zahl der Absteiger gab.

So entstand die Liga mit 18 Teams

Erst drei Tage nach Saisonende wurde Hertha vom DFB-Sportgericht ausgeschlossen, was das angerufene Bundesgericht einen Monat später bestätigte. Doch der bereits veröffentlichte Spielplan mit 16 Mannschaften wurde zur Makulatur, als die Liga am 31. Juli 1965 auf dem DFB-Bundestag in Barsinghausen überraschend auf 18 Klubs erweitert wurde und den Abstieg aussetzte.

Denn die sportlichen Absteiger KSC und Schalke drohten mit einer Klage wegen Wettbewerbsverzerrung und Tasmania Berlin wollte den freien Platz von Hertha einnehmen, weil es ja als Berliner Meister 1963 statt Hertha aufgestiegen wäre. Auch der DFB wollte, dass Berlin unbedingt Bundesliga-Standort bliebe, aus politischen Gründen.

Was nun? Der Spiegel ging mit dem Fußball auf den Titel, selten genug damals: "Notstand im Fußball". Kurios: Zunächst sah es nach einer 17er-Liga aus, als Ministerial-Rat Fritz Klein aus Arnsberg überraschend vorschlug, auch Schlusslicht Schalke teilnehmen zu lassen. Die Mehrheit (95:29) war dafür.

Der Kurzfristigkeit war es wohl geschuldet, dass der Spielplan ein paar Macken hatte: So begann der VfB Stuttgart die Saison 1965/66 mit zwei Heimspielen, der KSC mit zwei Auswärtsspielen. Diesem Kuddelmuddel des Sommers 1965 verdanken wir übrigens die 18er-Liga, die bis heute Bestand hat. Da das Theater ins Sommerloch fiel, hatten Fans und Spieler wenigstens nicht darunter zu leiden.

Bielefeld im Bundesliga-Skandal zu Abstieg verurteilt

Anders war es im Frühjahr 1970, als ein ungewöhnlich harter Winter kaum noch Platz für Nachholspiele ließ. Im März plädierten Klubvertreter aus Hamburg und Hannover dafür, den Abstieg auszusetzen und mit 20 Mannschaften ins neue Jahr zu gehen, andere waren dafür, die Saison nach der WM in Mexiko zu Ende zu spielen. So kam es dann tatsächlich im DFB-Pokal, die Liga aber wurde durchgepeitscht. RW Essen bestritt in 16 Tagen sechs Spiele und die Saison endete ausnahmsweise an einem Sonntag (Anpfiff 20 Uhr).

Ein besonderes Chaos richtete der Bundesliga-Skandal an, der im Juni 1971 publik wurde. Tröpfchenweise kam das Ausmaß an Schiebereien im Abstiegskampf ans Tageslicht. Im Februar 1972 erst wurde Arminia Bielefeld als Anstifter enttarnt und zum Abstieg verurteilt, wogegen der Klub Berufung einlegte. Bis zum 15. April wusste keiner, wie die Spiele gewertet werden würden, erst dann stand fest: nur für den Gegner.

Arminia musste zwar antreten und konnte dem Gegner schaden, sich selbst aber nicht nutzen und beendete die Saison mit 0 Punkten. Es waren die ersten Geisterspiele der Bundesliga, auch wenn sie vor Zuschauern stattfanden. Befriedigend war das alles nicht. Vergeblich klagte deshalb der sportliche Mitabsteiger Borussia Dortmund auf Aussetzung des Abstiegs, RW Essens Antrag auf Wiederzulassung (weil der Abstieg 1970/71 irregulär gewesen sei) wurde schon im Dezember 1971 abgeschmettert.

Wettbewerb durch Skandal-Mannschaften verzerrt

Im Grunde war der ganze Wettbewerb verzerrt, weil Skandal-Mannschaften wegen Sperren, die teils mit Einstweiliger Verfügung widerrufen wurden, permanent in neuer Formation aufliefen.

Beispiel: Nach dem 32. Spieltag musste Hertha BSC plötzlich auf acht gesperrte Spieler verzichten, spielte mit fünf Amateuren zu Ende.

Nach einem anderen Spiel sagte Hertha-Trainer Helmut Kronsbein: "15 Spieler spielten so, als hätten sie Kindermann im Rucksack." Hans Kindermann war der Chefankläger des DFB, der noch vier Jahre ermittelte. 1973 musste der DFB gar die Partie Schalke-Köln absetzen, da von ihm gesperrte Schalker Spieler vor einem ordentlichen Gericht ihren Einsatz erstritten hatten und der Verband keinen Präzedenzfall duldete.

Schneller war der Pfostenbruch-Skandal vom April 1971 vom Tisch, aber das musste er auch.

Pfostenbruch am Bökelberg

Als der Pfosten am Bökelberg brach, nahm der DFB der Borussia nach 26 Tagen der Ungewissheit mitten im Titelkampf die Punkte weg. Sie legte Protest ein, drei Wochen vergingen, aber der Verband blieb hart und legte Wert darauf, dass ein Bundesligist kein Dorfverein sei und eben ein Ersatztor bringen müsse, wenn der Pfosten bricht.

Spieler von Werder Bremen versuchen, das Tor mit dem gebrochenen Pfosten auf dem Mönchengladbacher Bökelberg wieder aufzurichten
Spieler von Werder Bremen versuchen, das Tor mit dem gebrochenen Pfosten auf dem Mönchengladbacher Bökelberg wieder aufzurichten © imago

"Es wurde nicht mit genügender Sorgfalt versucht, das Tor wieder in Ordnung zu bringen", sagte der Richter. Borussia fiel auf Platz zwei zurück, aber der Fußballgott hatte Mitleid und ließ sie doch noch Meister werden.

Urteil kassiert - Fortuna steigt ab

Auch 16 Jahre später musste das Sportgericht das Chaos ordnen, nun im Abstiegskampf. Diesmal war es komplizierter: Der FC Homburg spielte bereits gegen Zweitligist St. Pauli in der Relegation, als Absteiger Fortuna Düsseldorf wegen eines Regelverstoßes im letzten Spiel in Bochum vor dem Sportgericht eine Wiederholung erwirkte.

Hätte sie das Spiel gewonnen, wäre die Fortuna 16. geworden und hätte Homburgs Platz einnehmen dürfen – es drohte ein heilloses Chaos. Fortuna holte schon ihre Spieler aus dem Urlaub zurück. Der Protest provozierte Homburgs Gegenprotest, plötzlich war sogar eine Aufstockung auf 19 Klubs denkbar.

Da kassierte das DFB-Bundesgericht das Urteil in einem Prozess, in dem es im Grunde darum ging, ob ein Schiedsrichter eine Ecke ausdrücklich freigeben muss oder ob das auch sein Assistent an der Linie tun darf. Denn Joachim Kautschor, das bewiesen TV-Bilder, war in eine Debatte mit Bochumer Spielern verstrickt, als deren Kollege die Ecke ausführte, die prompt ein Tor einbrachte. Das Bundesgericht sah auf einmal keinen Protestgrund, und so musste Fortuna absteigen.

Phantomtor von Helmer gegen Nürnberg

Noch in guter Erinnerung ist das Helmer-Tor vom 23. April 1994, das Bayern München zu einem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg verhalf, obwohl der Ball offensichtlich neben das Tor getrudelt war. Auf Winken seines Linienrichters hatte Schiri Hans-Joachim Osmers aber auf Tor erkannt.

Es hätte Meisterschaft und Abstieg verfälscht, und so gab der DFB schon drei Tage später dem Nürnberger Protest statt und setzte ein Wiederholungsspiel an. Erstmals wurde eine Tatsachenentscheidung mit Erfolg angefochten, auch wenn die Begründung das anders aussehen ließ. Osmers und sein Assistent hätten verschiedene Szenen bewertet. Das glaubte nicht mal die FIFA und rüffelte den DFB dafür.

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Freiburg profitiert von Wiederholungsspiel

Dennoch wurde gegen alle Regeln ein Wiederholungsspiel zwischen dem 33. und 34. Spieltag angesetzt, gegen das Nürnbergs Konkurrent SC Freiburg vergeblich Protest einlegte.

Weil es sonst sein könne, dass beide Mannschaften ein Remis bräuchten, um ihre Ziele zu erreichen – "und dann weiß ich schon vorher, wie es ausgeht", sagt SCF-Präsident Achim Stocker.

Doch Freiburgs Protest wurde abgelehnt und das war letztlich gut so für den Sportclub - denn nun gewann Bayern 5:0. Nürnberg stieg ab, wegen des schlechteren Torverhältnisses.

Skandal um Wettmafia und Hoyzer

Die letzten Chaostage vor Corona verdankte der deutsche Fußball einem Schiedsrichter, der mit der Wettmafia im Bunde war. Robert Hoyzer verpfiff 2004 für Geld Spiele und verfälschte den DFB-Pokal. Der so in Paderborn ausgeschiedene HSV wurde durch die Einnahmen für ein Länderspiel in Hamburg entschädigt, in der 2. Liga wurde ein Spiel wiederholt.

Auf die Bundesliga fiel nur ein Schatten des Verdachts, dabei blieb es. Hoyzer und seine Spießgesellen wurden verurteilt, er kam sogar ins Gefängnis und in den Spielerverträgen wurde der Passus eingefügt, dass sie nicht wetten durften. Nach einigen Monaten legte sich die Aufregung, die im Januar 2005 begann.

Sünder kann man fangen und verurteilen, doch was macht man mit einem Virus, das vielleicht für den ersten Ausfall einer Meisterschaft seit 75 Jahren sorgt? Schönes Chaos…