Manuel Akanji hat über Rassismus im Fußball gesprochen
Manuel Akanji hat über Rassismus im Fußball gesprochen © Getty Images
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München - Manuel Akanji berichtet von einem Gespräch mit BVB-Kollegen über den Fall Torunarigha. Beim Umgang mit Rassismus verteilt er ein Lob an Leon Goretzka.

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BVB-Profi Manuel Akanji hat sich ausführlich zum Thema Rassismus im Fußball geäußert - und dabei Leon Goretzka vom FC Bayern ausdrücklich gelobt.

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"Was ich richtig stark finde, sind Fußballer, die dazu ihre Meinung sagen und sich klar positionieren, wie das zum Beispiel Bayerns Leon Goretzka zuletzt tat", schrieb der Verteidiger von Borussia Dortmund in seiner Kolumne für das Schweizer Online-Portal Watson. "Man kann und sollte aber niemanden dazu zwingen, sich politisch zu äußern. Hier muss jeder machen, was er selbst für richtig hält. Ich stehe dafür ein - ganz viele meiner Berufskollegen zum Glück auch."

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Goretzka positioniert sich klar gegen Rechts

Goretzka hatte sich bereits mehrfach öffentlich gegen den Rechtsruck der Gesellschaft positioniert und zuletzt die KZ-Gedenkstätte Dachau besucht. Dazu postete er Bilder mit den Hashtags #neverforget und #niewieder und erntete damit viel Zuspruch.

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Im vergangenen Jahr meinte er bezüglich rassistischer Äußerungen einiger Zuschauer bei einem Länderspiel in Wolfsburg: "Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets. Da antwortet man auf die Frage nach der Nationalität mit Schalke, Dortmund oder Bochum." Der Satz wurde für den Spruch des Jahres 2019 nominiert.

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Akanji erklärte, dass er in seiner Zeit als Profifußballer noch keine direkten Erfahrungen mit Rassismus im Stadion gemacht habe.

Rassismus? Akanji würde Platz verlassen

Mit seinen BVB-Kollegen Dan-Axel Zagadou, Axel Witsel, Thorgan Hazard und Raphael Guerreiro hat sich der 24-Jährige jedoch nach eigener Aussage über die Geschehnisse rund um Jordan Torunarigha unterhalten, der beim DFB-Pokalspiel von Hertha BSC im Februar von einem Schalker Zuschauer rassistisch beleidigt wurde.

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"Wir waren uns einig, dass wir - wenn so etwas bei uns geschieht - geschlossen als Mannschaft vom Feld gehen. Wir hätten bestimmt die Unterstützung der ganzen Mannschaft. Solidarität ist in dieser Sache sehr wichtig. Ich glaube auch, dass uns der BVB, der sich immer wieder klar gegen Rassismus positioniert, in dieser Sache bedingungslos unterstützen würde", erklärte Akanji.