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Jean-Marie Pfaff ist mit den Argumenten von Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge in der Corona-Krise nicht einverstanden - und stellt eine Forderung in den Raum.

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Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, hatte finanzielle Argumente angeführt, um eine Fortführung der Bundesliga zu begründen.

Das sieht Bayerns früherer Torwart Jean-Marie Pfaff kritisch.

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"In so einem Fall darf das Geld keine Rolle spielen. Die Gesundheit der Menschen, der Spieler, Fans und allen, die mit dem Sport verbunden sind, muss immer vorgehen", sagte der Belgier dem SID.

Bayern Münchens Vorstandsboss Rummenigge hatte am Freitag darauf hingewiesen, dass bei ausbleibenden Zahlungen der TV-Rechteinhaber viele kleinere und mittlere Klubs Probleme bekommen könnten.

Pfaff fordert: "Das Gleiche für alle"

"Ich habe das Statement von Karl-Heinz Rummenigge gesehen und muss sowieso sagen, dass TV-Gelder generell viel gerechter verteilt werden müssen. Da sollte Bayern München nicht mehr bekommen als der SC Freiburg. Das Gleiche für alle, das ist meine Meinung", sagte der 66 Jahre alte Pfaff.

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Pfaff, der von 1982 bis 1988 156-mal das Tor des Rekordmeisters gehütet hatte, machte sich zudem für eine Vertragsverlängerung mit Bayern-Trainer Hansi Flick stark. Beide kennen sich noch aus gemeinsamen Zeiten in München.

"Hansi hat bewiesen, dass er mit seiner Art und seiner Vorstellung vom Fußball in München ankommt. Ich habe zwei Jahre mit ihm bei Bayern gespielt und schon damals hat er gerne über den Tellerrand hinausgeschaut und sich für Dinge des Spiels interessiert, die dich sonst als aktiver Spieler nicht so sonderlich kümmern", sagte er.