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Der FSV Mainz 05 stellt für drei Viertel seiner Mitarbeiter der Geschäftsstelle auf Kurzarbeit um - im Gegenzug gibt der Bundesliga-Klub aber eine Zusage.

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Bundesligist FSV Mainz 05 führt auf seiner Geschäftsstelle vom 1. April an Kurzarbeit aufgrund der Coronavirus-Pandemie ein.

"Es ist gerade kein Zeichen von Schwäche, dass wir Kurzarbeit einführen. Es ist ein Signal für wirtschaftliche und organisatorische Handlungsfähigkeit", sagte der kaufmännische Vorstand Jan Lehmann der FAZ.

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Man habe festgestellt, "dass der Sinn von Kurzarbeit auf uns genau zutrifft: Der erhebliche und vorübergehende Wegfall von Arbeitsaufkommen soll aufgefangen werden."

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Mainz gleicht Gehaltseinbußen zum Teil aus

Betroffen von der Maßnahme sind rund drei Viertel der Angestellten in der Verwaltung.

Die Rheinhessen haben den von Kurzarbeit betroffenen Mitarbeitern zugesichert, die Absicherung von den 60 Prozent für Kinderlose beziehungsweise 67 Prozent für Eltern auf 90 Prozent aufzustocken.

Der Verein werde im April laut Lehmann durch die Regelung einen Betrag im sechsstelligen Bereich einsparen, der wie die freiwilligen Gehaltsverzichte von Profis und Vorstandsmitgliedern zur Überlebensfähigkeit des Klubs in der Coronakrise beitragen soll.