Horst Heldt hat einen neuen Vorschlag in der Coronakrise
Kölns Sportdirektor Horst Heldt kritisiert den Umgang mit dem Rheinderby © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Die Nachholpartie in der Bundesliga zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln steht auf der Kippe. Eine Entscheidung soll am Dienstag folgen.

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Eine Entscheidung über die Austragung des rheinischen Derbys zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am Mittwoch (ab 18.30 Uhr im Liveticker) wird erst am Dienstagmittag oder -nachmittag fallen.

Dies sagte ein Sprecher der Stadt Mönchengladbach. "Die Situation ist völlig offen", betonte er.

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Aufgrund des Coronavirus wird derzeit über die Austragung der Partie als "Geisterspiel" oder eine komplette Absage diskutiert. (zum Corona-Ticker: Alles Infos zur aktuellen Situation für den Sport) Die Begegnung im Borussia-Park war im ersten Anlauf Anfang Februar aufgrund eines Sturms abgesagt worden.

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Am vergangenen Samstag war der Westschlager zwischen Gladbach und Borussia Dortmund (1:2) noch ohne größere Einschränkung ausgetragen worden. Lediglich Fans aus der Coronavirus-Risikoregion Heinsberg waren gebeten worden, von einem Besuch im Borussia-Park Abstand zu nehmen.

Heldt: "Konsequent inkonsequent"

Kölns Sportdirektor Horst Heldt kritisierte die aktuelle Vorgehensweise. "Ich finde es konsequent inkonsequent, was wir gerade tun. Wir handeln gerade inkonsequent in vielerlei Hinsicht", sagte der Ex-Nationalspieler auf der Pressekonferenz am Montag.

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte am Sonntag die Absage von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern empfohlen. "Großveranstaltungen haben natürlich die Neigung, dass da viel übertragen wird. Deshalb werden wir diesen Rat jetzt auch (...) bei uns in Nordrhein-Westfalen umsetzen", hatte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" gesagt.

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DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hatte in einer Erklärung am Sonntag deutlich gemacht, es stehe außer Frage, "dass die Saison wie vorgesehen bis Mitte Mai zu Ende gespielt werden muss, um Auf- und Absteiger sowie die Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln". Nur so erhielten Klubs und DFL trotz schwieriger Umstände für die kommende Spielzeit Planungssicherheit.