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Hertha-Profi Jordan Torunarigha wehrt sich gegen die rassistischen Beleidigungen und stellt Strafanzeige. Er erhält dabei Unterstützung.

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Fußballprofi Jordan Torunarigha von Hertha BSC stellt nach den rassistisch motivierten Beschimpfungen im Pokalspiel bei Schalke 04 (2:3 n.V.) Strafanzeige gegen Unbekannt.

Hertha bestätigte auf SID-Anfrage einen entsprechenden Bericht der Bild. Der Klub unterstützt den 22 Jahre alten Abwehrspieler bei seinem Vorgehen anwaltlich. 

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Am Donnerstag hatte sich der gebürtige Chemnitzer mit nigerianischen Wurzeln mit emotionalen Worten zu dem Vorfall geäußert. "Ich bin in Chemnitz geboren, habe das alles schon in der Jugendzeit durchlebt. Meine Eltern wurden beleidigt. Deshalb wühlt mich so eine Situation wie auf Schalke so auf", schrieb Torunarigha bei Instagram: "Man kann sich seine Hautfarbe bei der Geburt nicht aussuchen, und sie sollte auch völlig egal sein."

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Die Polizei und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) haben bereits Ermittlungen eingeleitet. Laut einer Stellungnahme von Hertha an den DFB-Kontrollausschuss hat sich der Vorfall in der 84. Minute vor der Schalker Südkurve rund um den Block S5 ereignet. Schalke bat die Fans um Mithilfe bei der Suche nach den Schuldigen, denen Stadionverbote und sogar der Vereinsausschluss droht, sollten sie Mitglieder sein.