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Julian Nagelsmann ist seit seiner Vertragsunterschrift bei RB Leipzig eine gefragte Person. Der Coach erklärt, warum er trotzdem nicht zu Real gegangen ist.

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Trainer Julian Nagelsmann hat mit einem amüsanten Vergleich aus dem Leben das große Interesse an seiner Person kurz nach der Vertragsunterschrift bei RB Leipzig beschrieben.

"Das ist so, als wenn du Single bist und in die Disco gehst - du wirst nie ein Mädchen finden. Wenn du aber mit deiner Freundin in die Disco gehst, wollen dich ziemlich viele", sagte der 32-Jährige der englischen Zeitung The Independent.

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Nachdem er sich 2018 zu einem Wechsel von der TSG Hoffenheim nach Leipzig entschieden hatte, seien gefühlte "zehn Minuten später alle Klubs interessiert gewesen", ergänzte Nagelsmann. 

Real Madrid hatte schon vorher seinen Hut in den Ring geworfen, doch dieser Schritt war für den Trainer-Aufsteiger damals noch zu groß gewesen.

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"Sie wollen in allen Spielen nur Siege sehen, Titel, Champions-League-Trophäen. Wenn du nicht gewinnst, kannst du nicht sagen: 'Aber ich bin noch immer jung, ich entwickle mich noch'", sagte er.

"Ich bin nicht der Beste, aber ... "

Die Königlichen hatten 2018 nach dem Rücktritt von Zinedine Zidane, der inzwischen wieder an der Seitenlinie das Sagen hat, Nagelsmann als Trainer-Kandidaten auf dem Schirm.

Nagelsmann entschied sich aber, noch eine weitere Saison bei 1899 Hoffenheim zu bleiben und danach zu RB zu wechseln. 

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"Wenn du zu Real Madrid gehst, gibt es keine Zeit, sich als Trainer zu verbessern", begründete Nagelsmann seine Entscheidung von damals: "Ich bin jetzt nicht der Beste, aber ich gebe zu, ich möchte in der Zukunft einer der Besten sein. Wenn du zu Real Madrid oder zum FC Barcelona gehst, geben dir die Fans, die Medien und die Verantwortlichen nicht die Zeit, um da hineinzuwachsen."

Gesprochen habe er jedoch mit den Klubbossen des spanischen Rekordmeisters.

"Wenn Real Madrid dich anruft, dann denkst du darüber nach", so Nagelsmann: "Am Anfang war ich überrascht. Ich habe es abgewogen und mich mit der Entscheidung, dort hinzugehen, nicht wohl gefühlt."