Lesedauer: 2 Minuten

Jürgen Klinsmanns Rücktritt als Hertha-Coach sorgt weiter für hitzige Diskussionen. Axel Kruse redet sich im Doppelpass bei diesem Thema förmlich in Rage.

Anzeige

Der unrühmliche Abgang von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC am vergangenen Dienstag war auch beim CHECK24 Doppelpass Gesprächsthema.

Für den früheren Hertha-Star Axel Kruse ist das Verhalten des früheren Bundestrainers inakzeptabel. "Nur weil man sich nicht einig geworden ist, dann zu sagen 'Ich haue in den Sack' geht für mich gar nicht", findet Kruse.

Anzeige

Kruse, der heute als Geschäftsführer einer Film- und Fernsehproduktionsfirma in Berlin arbeitet, redet sich bei Klinsmann in Rage: "Unter Fußballern hätte man gesagt: 'Kameradenschwein'. Das ist verantwortungslos, das macht man nicht - egal, was hinter den Kulissen passiert ist. Die Art und Weise ist unterirdisch." 

Der Ex-Stürmer erzählt, wie er von Klinsmanns plötzlichen Abgang überrascht wurde. "Ich bin am Dienstag in mein Büro gefahren und wusste von nichts. Dann wurde ich angerufen, dass Jürgen Klinsmann via Facebook zurückgetreten sei. Ich hielt es für einen Scherz. Ich habe gedacht er wurde gehackt. Dann stimmte es wirklich." 

Jetzt die Spielewelt von SPORT1 entdecken - hier entlang!

Rettig hinterfragt Windhorsts Rolle

Bis zu diesem Tag sei "von Chaos nichts zu spüren" gewesen, sagte Kruse. 

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Das sagt Beckenbauer zum Topspiel
  • Fußball / Bundesliga
    2
    Fußball / Bundesliga
    Goretzka erklärt Mucki-Geheimnis
  • Fussball / Bundesliga
    3
    Fussball / Bundesliga
    Saison-Aus für Schalke-Star
  • Fussball / Champions League
    4
    Fussball / Champions League
    Als Liverpool das Wunder schaffte
  • Boxen
    5
    Boxen
    Holyfield? Tyson redet Klartext

Klinsmann hatte wegen Differenzen mit den Klub-Verantwortlichen sein Engagement als Hertha-Coach jäh beendet. Seine Rückkehr in den Aufsichtsrat verhinderte dann Präsident Werner Gegenbauer. 

Auch für den früheren DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig war "der Abgang natürlich fragwürdig".

DAZN gratis testen und die Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga live & auf Abruf erleben | Anzeige

Allerdings beschäftigt sich Rettig nicht nur mit Klinsmanns Rolle, sondern vor allem auch mit der von Investor Lars Windhorst. "Das ganze Konstrukt wirft für mich Fragen auf. Ich verstehe nicht, dass ein Investor die Ziele formuliert. Ein Investor hat natürlich keinen altruistischen Ansatz. Er will Geld verdienen."