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Köln - Nach dem plötzlichen Abgang von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC kritisiert Kölns Horst Heldt den Ex-Coach deutlich. Lob findet er für Manager Michael Preetz.

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Nach Jürgen Klinsmanns unrühmlichem Abgang beim Bundesliga-Rivalen Hertha BSC hat Manager Horst Heldt vom 1. FC Köln kein gutes Haar am ehemaligen Bundestrainer gelassen und sich schützend vor seinen Berliner Kollegen Michael Preetz gestellt.

"Die Aktion war nicht in Ordnung. Ich fand es nicht ansatzweise nachvollziehbar. Ich habe mit Michael Preetz geschrieben, weil ich weiß, wie schwer so eine Situation ist. Ich fand die Aktion schon extrem unverschämt", sagte Heldt am Freitag auf der Pressekonferenz der Geißböcke.

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Heldt über Hertha: "Preetz wurde im Stich gelassen"

Klinsmann hatte am vergangenen Dienstag für alle Beteiligten überraschend seinen Trainerposten bei der Hertha hingeschmissen. Zwei Tage später wurde der Coach des WM-Sommermärchens 2006 von den Verantwortlichen auch seines Amtes als Aufsichtsrat enthoben.

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"Michael Preetz wurde im Stich gelassen", sagte Heldt, "ich habe ihm gratuliert, wie er die Situation gemeistert hat. Sportlich bleiben wir aber Konkurrenten, und wir wollen da gut auftreten."

Die Kölner spielen am 22. Februar in Berlin, zuvor steht für die Geißböcke am Sonntag das Duell mit Tabellenführer FC Bayern auf dem Programm. (Bundesliga: 1. FC Köln - FC Bayern, So. ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)