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Jürgen Klinsmann ledert in einem veröffentlichten Protokoll gegen Hertha BSC. Sportrechtsexperte Professor Martin Schimke rät zu einem juristischen Vorgehen.

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Sportrechtsexperte Professor Martin Schimke hält den Plan von Hertha BSC, nach der Generalabrechnung durch Ex-Trainer Jürgen Klinsmann juristische Schritte zu prüfen, für naheliegend.

"Dass man den Fall juristisch sauber und gründlich überprüfen lässt, macht Sinn", sagte der Fachanwalt für Sportrecht.

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Schimke: "Man kann nicht einfach alles behaupten"

Auch wenn wie im Falle von Klinsmann kein Arbeitsverhältnis mit Hertha mehr bestehe, könne man nicht einfach alles behaupten.

"Mit Beginn eines Arbeitsverhältnissen ergeben sich auch nachvertragliche Treuepflichten, auch die Themen Betriebsgeheimnis, Loyalitätspflichten und üble Nachrede könnten eine Rolle spielen", sagte Schimke, der auch als Richter beim Internationalen Sportgerichtshof CAS arbeitet.

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Im Falle eines juristischen Nachspiels könne sich Klinsmann durchaus darauf berufen, dass er den Text nicht für die Öffentlichkeit verfasst habe und das Tagebuch nicht für die Medien vorgesehen war.

"Aber er muss auch die Gefahr im Auge gehabt haben, dass so ein Text über Dritte an ungewollte Adressaten gelangen kann."

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Klinsmann attackiert Klubspitze, Spieler und Abteilungen

Klinsmann hatte in einem Tagebuch, das die Sport Bild am Mittwoch veröffentlicht hatte, seine 76 Tage als Hertha-Trainer beschrieben und dabei die Klubspitze, Spieler und andere Abteilungen des Vereins scharf attackiert.

Hertha-Manager Michael Preetz hatte daraufhin rechtliche Schritte nicht ausgeschlossen.