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Trainer Hansi Flick will bei seinen Stars kein Risiko in Bezug auf das Coronavirus eingehen. Der Klub betont, mit allen wichtigen Behörden im Austausch zu stehen.

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Der Coronavirus beschäftigt auch den FC Bayern.

"Wir haben mit unserem Arzt Dr. Peter Ueblacker gesprochen, wie wir damit umgehen", sagte Trainer Hansi Flick am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel der Münchner am Samstag bei der TSG Hoffenheim (Bundesliga: Hoffenheim - FC Bayern ab 15.30 Uhr im Liveticker).

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"Das werden wir jetzt nochmal besprechen und dann der Mannschaft vortragen", ergänzte der 55-Jährige. "Es ist natürlich wichtig, dass wir alle Vorkehrungen treffen, dass wir da auf der sicheren Seite sind."

Bayern-Konkurrent Leipzig storniert Reisen

Titel-Konkurrent RB Leipzig hatte zuvor verkündet, alle Reisen storniert zu haben. Nur in Ausnahmefällen würden Anträge von Vereinsangehörigen geprüft und genehmigt. Auch darüber hinaus werde RB laut Trainer Julian Nagelsmann tätig. 

"Grundsätzlich ist es schon so, das wir in den Wintermonaten Prophylaxe gegen alle Viruserkrankungen betreiben", sagte der Coach. So verzichtet der Klub beispielsweise, soweit es geht, auf Händeschütteln. "Wir versuchen, das dann mit dem Ellbogen zu regeln", so Nagelsmann.

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Bayern befolgt allgemein gültige Ratschläge

Der FC Bayern betonte in Person von Pressesprecher Dieter Nickles, dass man sich im Austausch mit der Gesundheitsbehörde und der Stadt München befinde.

Zudem werde die Thematik über das Robert-Koch-Institut und das Bundesministerium für Gesundheit verfolgt. "Ansonsten befolgen wir alle Ratschläge, die allgemein gültig sind", sagte Nickles.

Keine Autogramme für Fans mehr

"Basierend auf den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes und deren erweiterter Umsetzung hat Prof. Dr. Roland Schmidt, der internistische Leiter der medizinischen Abteilung des FC Bayern, den Spielern des FC Bayern empfohlen, bis auf Weiteres keine Autogramme mehr zu schreiben und auch nicht für Fotos oder Selfies mit den Fans zur Verfügung zu stehen", teilte der Klub am Freitag in einer Pressemitteilung mit.

Im Zuge des sich ausbreitenden Coronavirus steht auch die China-Reise der Münchner im Sommer auf dem Prüfstand.