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München - Roman Bürki glaubt, dass die Einstellung das Problem von Borussia Dortmund ist. Der Torwart arbeitet wegen des hohen Drucks mit einem Mentaltrainer.

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Borussia Dortmund hängt den eigenen Ansprüchen weit hinterher. Das große Problem der vergangenen Wochen ist kein Geheimnis: die Defensive.

"Letztlich liegt es wohl am unbedingten Willen, das Tor zu beschützen und zu verteidigen", erklärte Roman Bürki diese Schwäche im Interview mit DAZN und SPOX. Der Torwart des BVB sieht alle Teamkollegen in der Pflicht: "Das betrifft nicht nur die Defensive, sondern die gesamte Mannschaft."

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Bürki arbeitet mit Mentalcoach

In solch schwierigen Phasen nimmt der ohnehin hohe Druck auf die Fußball-Profis noch mehr zu. "Es kann krank machen, wenn man zu viel über solche Dinge nachdenkt oder sich zu viel Druck macht", verriet Bürki, der mit einem Mentaltrainer an Selbstzweifeln und den hohen Anforderungen arbeitet.

"Das begann, als ich 17 Jahre alt und dritter Torhüter bei den Profis von Young Boys Bern war", blickt er zurück. "Der Klub hat damals einen Coach ausgesucht, und man konnte mit ihm arbeiten. Nicht verpflichtend, sondern freiwillig. Ich habe das wahrgenommen und dabei sehr viel gelernt."

Vor allem gehe es darum, wie er nun abseits des Platzes mit Negativerlebnissen umgehe. Daher empfiehlt Bürki jedem Profi, mit einem Mentalcoach zusammenzuarbeiten.

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"Ich habe es jetzt besser unter Kontrolle, kann auch mal mit mir zufrieden sein", meinte Bürki, der aber im Training trotzdem immer Vollgas gibt: "Wenn ich das Gefühl habe, dass eine Einheit mal nicht so gut war, dann ärgert mich das schon."

BVB gegen Eintracht in der Pflicht

Vollgas müssen die Borussen am Freitag gegen Eintracht Frankfurt geben, ansonsten wird der Druck auf die Mannschaft und insbesondere Trainer Lucien Favre noch höher. (Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt ab 20.30 Uhr im LIVETICKER)

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Bürki weiß, dass der BVB gegen die Eintracht giftig und kampfbetont spielen muss: "Frankfurt ist eine Mannschaft mit sehr viel Power und sehr viel Körperlichkeit. Da müssen wir gegenhalten."