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Die Gäste im CHECK24 Doppelpass nehmen BVB-Coach Lucien Favre, der oft in der Kritik steht, in Schutz. Rainer Bonhof spricht von einem "feinen Menschen".

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Trotz der erfolgreichen Saison mit Borussia Dortmund steht BVB-Coach Lucien Favre unter Beschuss. 

"Was es für ihn so schwierig macht, ist, in die Fußstapfen von Jürgen Klopp zu treten. Klopp konnte beides: den erfolgreichen Fußball und die Öffentlichkeitsarbeit", erklärte der frühere DFL-Boss Andreas Rettig im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 das Hauptproblem des Schweizers in Dortmund. 

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Rainer Bonhof, Vizepräsident von Borussia Mönchengladbach, verteidigte den ehemaligen Gladbach-Trainer vehement: "Er ist ein feiner Mensch und ein akribischer Arbeiter. Favre so zu kritisieren und an die Wand zu nageln, finde ich unterhalb der Gürtellinie." Bonhof lobte anschließend das "dicke Fell" von Favre: "Er ist so gestanden, dass die Kritik nicht mehr so richtig an ihn rankommt. Die Sprachbarriere macht ihn sympathisch. Und er liefert vor 80.000 Zuschauern immer ab."

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Auch der frühere Hertha-Profi Axel Kruse äußerte sich zu Favre und der Kritik an seinen Sprachproblemen. "Ihn so zu kritisieren, ist aus meiner Sicht eine bodenlose Frechheit. Er ist ein französischsprachiger Mensch. Für ihn ist es schwierig", sagte Kruse. Favres Wut über die Dortmunder Gegentorflut erklärte Kruse mit der Vergangenheit des Schweizers. "Sein Markenzeichen war das 4-4-2 bei der Hertha und Gladbach. Deswegen ärgert er sich jetzt so sehr über die vielen Gegentore."

Für SPORT1-Experte Marcel Reif hat Favre die Aufgabe, "einen attraktiven Kader so hinzustellen, dass sie auch defensiv sicher stehen". Nach dem Spiel gegen Frankfurt habe Favre explizit die Verteidigung gelobt, weil er wisse, "dass das das Wichtigste ist", meinte Reif. 

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Reif stellte fest: "Reus und Brandt waren nicht dabei. Auf der Sechs standen jetzt Witsel und Can. Und plötzlich war es sicherer." 

Dortmund schlug Eintracht Frankfurt am Freitag mit 4:0 und steht in der Tabelle auf Rang drei, punktgleich mit Borussia Mönchengladbach (je 42 Punkte). Der Rückstand auf Tabellenführer RB Leipzig beträgt drei Zähler.