Alassane Pléa (M.) sieht wegen Meckerns Gelb-Rot
Alassane Pléa (M.) sieht wegen Meckerns Gelb-Rot © Getty Images
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Die Bundesliga-Schiedsrichter wollen mit härteren Strafen dem Sittenverfall in der Bundesliga entgegenzuwirken. Die Fans unterstützen dieses Unterfangen.

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Rückendeckung für Deutschlands Schiedsrichter!

Seit Beginn der Rückrunde sind die Regelhüter vom DFB dazu angehalten, Meckern härter zu bestrafen.

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Was bei Spielern und Verantwortlichen der Klubs für hitzige Diskussionen sorgt, kommt in Fußball-Deutschland gut an.

Das ergab eine Online-Umfrage unter 5.210 Fans und Kunden der Bundesliga im Rahmen des SLC-Sport-Business-Reports.

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Fans fordern mehr Respekt für Schiedsrichter

Demnach befürworten 86,9 Prozent aller Befragten das härtere Vorgehen wegen ungebührlichen Verhaltens. 89,5 Prozent sind der Meinung, dass Schiedsrichter grundsätzlich mehr Respekt verdienen.

Gladbachs Alassane Plea war beispielsweise beim Spiel gegen RB Leipzig erst mit Gelb verwarnt worden, weil er nach einem ausbleibenden Freistoß-Piff zu heftig reklamiert hatte. Über die Verwarnung ärgerte sich der Stürmer weiter, reagierte mit einer abfälligen Geste und wurde von Schiedsrichter Tobias Stieler mit Gelb-Rot vom Platz geschickt. 

Richtig so, wie die Mehrzahl der Fans findet. 

Schiedsrichter brauchen souveränes Auftreten

Um diese härtere Linie durchsetzen zu können, wird das Auftreten der Unparteiischen als entscheidender Punkt erachtet.

87,7 Prozent aller Befragten, glauben, dass eine starke Persönlichkeit bereits im Vorfeld Rudelbildungen und überflüssige Wortwahlen verhindern.  

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Weitere 83,4 Prozent der Teilnehmer sind der Meinung, dass Profispieler aufgrund ihrer Vorbildfunktion durch Strafen an diese Funktion erinnert werden sollen.

Dazu passt, dass 74,4 Prozent glauben, dass das Verhalten der Profis auch zu ähnlichen negativen Verhaltensweisen in den unteren Spielklassen und insbesondere bei der Jugend führt.