Der BVB muss bei den kommenden Auswärtsspielen bei der TSG Hoffenheim auf seine Fans verzichten
Der BVB muss bei den kommenden Auswärtsspielen bei der TSG Hoffenheim auf seine Fans verzichten © Getty Images
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Der BVB muss die kommenden Spielzeiten bei Bundesliga-Spielen bei der TSG Hoffenheim auf seine Fans verzichten. Der DFB widerruft eine ausgesprochene Bewährungsstrafe.

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Bundesligist Borussia Dortmund muss in den kommenden zwei Spielzeiten in Auswärtsspielen bei der TSG Hoffenheim auf seine Fans verzichten.

Am Freitag widerrief das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die am 2. November 2018 gegen den BVB ausgesprochene Bewährungsstrafe, weil Dortmunder Fans im jüngsten Auswärtsspiel (20. Dezember) gegen die Kraichgauer mit Schmähungen gegen TSG-Mäzen Dietmar Hopp erneut auffällig geworden waren. Der BVB stimmte dem Widerruf zu.

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BVB muss Hoffenheim für Mindereinnahmen entschädigen

Zudem betonte Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, dass das Urteil "keine Abkehr von der in den vergangenen Jahren praktizierten Linie" sei, "unsportliches Verhalten von Zuschauern mit Geldstrafen zu ahnden. Der Zuschauerausschluss bleibt eine Option für schwerwiegende Ausnahmefälle, in denen eine Geldstrafe unangemessen wäre."

Eine Geldstrafe muss der BVB wegen des unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger in Höhe von 50.000 Euro zahlen, bis zu 17.000 Euro kann der BVB für sicherheitstechnische und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 30. September 2020 nachzuweisen wäre.

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Im jüngsten Gastspiel in Sinsheim kurz vor Weihnachten hatten die BVB-Anhänger zahlreiche beleidigende Banner entrollt und Schmählieder angestimmt. Schon bei vorherigen Duellen war der 79-jährige Hopp mehrmals beleidigt worden, was der Investor auch schon in mehreren Fällen zur Anzeige gebracht hatte.