Patrick Berger (l.) berichtet als Chefreporter West für SPORT1 über den BVB
Patrick Berger (l.) berichtet als Chefreporter West für SPORT1 über den BVB © SPORT1-Grafik/Imago
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Dortmund - Borussia Dortmund fertigt auch Union-Berlin ab - zwei Spieler sind trotzdem nicht wunschlos glücklich. Ein gutes Zeichen - für den BVB. Der SPORT1-Kommentar.

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Achraf Hakimi trat wütend gegen eine Trinkflasche (da stand es 2:0 für den BVB), Marco Reus machte sich den Tapeverband vom Handgelenk und feuerte ihn wütend in die Ecke (da stand es sogar 4:0) – bei ihren Auswechslungen in der 64. und 70. Minute gegen Union Berlin waren die beiden BVB-Stars angefressen.

BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl dazu: "Die Jungs wollen natürlich so viel wie möglich spielen. Jeder kämpft um seinen Platz."

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Klar ist: Motz-Hakimi und Mecker-Reus müssen der Konkurrenz aus München, Leipzig und Gladbach Sorgen machen! Beim BVB ist nämlich die Gier nach Titeln wieder zurück. Der Konkurrenzkampf und die Spannung im Team ist hoch. Mit Wunderstürmer Erling Haaland und Mentalitäts-Monster Emre Can hat der BVB richtig aufgerüstet, zudem wurde in Paco Alcácer ein unzufriedener Akteur abgeben.

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BVB noch lange nicht satt

Die letzten Gegner waren mit Augsburg, Köln und Union sicher keine Gradmesser. Dennoch hat der BVB gerade im Angriff für mächtig Alarm gesorgt. Eine Gala war auch das 5:0 gegen Union nicht. In der Vergangenheit hat der BVB aber gerade solche Spiele hintenraus auch gerne mal unnötig spannend gemacht. 

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Dass die BVB-Bosse den Finger nach einem deutlichen 5:0-Sieg in die Wunde legen, ist genau das richtige Zeichen. Sportchef Michael Zorc sagte: "Wir hatten ab der 30. Minute einen Spannungsabfall und zwischenzeitlich zu fahrig gespielt. Heute hat das nichts ausgemacht, weil wir über die individuelle Klasse Tore geschossen haben. Aber gegen andere Gegner wird das knallhart bestraft."

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Der BVB ist noch in allen drei Wettbewerben aussichtsreich dabei – am Dienstag geht es im Pokal nach Bremen, in weniger als drei Wochen dann in der Champions League gegen Paris. Auf den BVB kommen entscheidende Tage zu - die Einstellung der Bosse und die neue Gier der Spieler ist dafür sicher hilfreich.