Hertha zahlt etwas mehr als fünf Millionen Euro pro Jahr Miete für das Olympiastadion
Im Olympiastadion kam es zu unschönen Szenen im Vorfeld der Partie zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Köln © Getty Images
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Angstzustände und Tränen: Der 1. FC Köln reagiert auf das Fan-Chaos am Gästeblock in Berlin mit Anschuldigungen Richtung Hertha BSC.

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Was geschah am Samstagnachmittag vor den Einlässen des Berliner Olympiastadions?

Bevor Hertha BSC dem 1. FC Köln auf dem Rasen hoffnungslos unterlegen war und eine 0:5-Pleite hinnehmen musste, herrschte offenbar bei vielen Kölner Fans blankes Entsetzen.

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Grund waren laut einer offiziellen Stellungnahme der Geißböcke die unverhältnismäßigen Kontrollen einiger Berliner Ordner.

"Viele mitgereiste Fans des 1. FC Köln haben die beiden ersten Tore beim Auswärtssieg in Berlin verpasst und mussten stattdessen bis zu 90 Minuten auf eine zweite Kontrolle vor dem Block warten", heißt es beim FC.

Angstzustände bei vielen FC-Fans 

Und weiter: "Dabei kam es zu Gedränge, in dem Fans solche Angstzustände durchstehen mussten, dass sie in Tränen ausbrachen. Die letzten Fans waren erst nach der 33. Spielminute auf der Tribüne."  

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Laut Angaben der Berliner seien so intensive Nachkontrollen durchgeführt worden, weil zuvor Pyrotechnik sichergestellt wurde.

Allerdings, so die Ansicht des 1. FC Köln, rechtfertige dies nicht, "Hunderten pünktlich angereisten, friedlichen und unauffälligen Fußballfans so lange den Zugang zu ihren bezahlten Plätzen zu verwehren und sie in einem derart beengten Bereich festzuhalten".

Beide Vereine wollen nun die Geschehnisse gemeinsam aufarbeiten.