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Köln - Jhon Córdoba ist Kölns Torgarantie. Deshalb will der Effzeh den Vertrag mit dem Kolumbianer unbedingt verlängern. Sportchef Horst Heldt erklärt den Plan.

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Vier Siege in Serie hat der 1. FC Köln zuletzt in der Bundesliga eingefahren. Das gab es erstmals seit der Saison 2000/2001. Großen Anteil am sportlichen Höhenflug hat Stürmer Jhon Córdoba, der vorige Woche beim 3:1 gegen Wolfsburg doppelt traft.

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Es wäre nicht verwunderlich. Schließlich ist der 26-Jährige, den Trainer Markus Gisdol zuletzt als "Maschine" bezeichnete, richtig gut drauf. Córdoba erzielte alle seine sechs Ligatreffer in seinen letzten sieben Einsätzen.

1. FC Köln will mit Córdoba verlängern

Klar ist: Mit jedem weiteren Tor wird Córdoba, dessen Vertrag im nächsten Jahr ausläuft, noch wertvoller. Die Kölner haben das Thema Córdoba deshalb ganz oben auf die Agenda gesetzt, wollen den 2021 auslaufenden Vertrag unbedingt verlängern.

"Ein Transfer ist für uns zurzeit kein Thema", hatte Horst Heldt kürzlich im SPORT1-Interview gesagt.

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Premier-League-Klubs heiß auf FC-Stürmer

Nach SPORT1-Informationen haben bereits einige Premier-League-Klubs ihr Interesse bei Córdobas Berateragentur hinterlegt.

Heldt bleibt aber cool: "Es gibt zurzeit kein unmoralisches Angebot. Deshalb bin ich ziemlich entspannt. Es ist keine Hektik und keine Nervosität angebracht. Wir lassen uns nicht treiben."

Bereits im Sommer nach dem geglückten Aufstieg führte Ex-Boss Armin Veh erste Gespräche mit der Córdoba-Seite. Heldt hat diese fortgeführt. Im Wintertrainingslager in Benidorm traf man sich kürzlich. Heldt: "Wir sind grundsätzlich im Austausch. Das waren wir aber auch, als er noch nicht zwei Tore gemacht hat."

Cordoba wäre bei Abstieg weg

Córdobas Vertrag in Köln ist auch für die Zweite Liga gültig. Bei einem Abstieg ist der Kolumbianer aber sicher weg. Heldt sagt: "Jhon macht das herausragend gut, das war auch schon im alten Jahr erkennbar. Es ist kein Zufall, dass er jetzt trifft."

Und weiter: "Er hilft uns bei unserem Ziel, die Klasse zuhalten. Wenn er einen wesentlichen Teil dazu beiträgt, würde das bedeuten, dass er Gefallen daran findet, weiter hier in Köln zu spielen."

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Und wenn nicht, könnte der Effzeh den Spieler am Ende für viel Geld verkaufen. "Sollten wir keine gemeinsame Lösung finden", erklärt Heldt, "hätten wir einen Spieler, der eine sehr gute Leistung gebracht hat und den wir dann entsprechend auf dem Markt platzieren könnten. Ich sehe da nur Vorteile für den 1. FC Köln."

Übrigens: Auch mit dem erst 18-jährigen Linksverteidiger Noah Katterbach (Vertrag bis 2021), der in dieser Saison schon neun Ligaeinsätze machen durfte, wollen die Kölner unbedingt verlängern. Die Gespräche wurden auch hier aufgenommen.