Tin Jedvaj feiert mit Martin Schmidt den 4:2-Sieg bei der TSG Hoffenheim
Tin Jedvaj feiert mit Martin Schmidt den 4:2-Sieg bei der TSG Hoffenheim © Getty Images
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Der FC Augsburg ist derzeit nicht zu stoppen. Die Schwaben haben zuletzt 13 von 15 möglichen Punkten geholt. Der Flow soll bis Weihnachten beibehalten werden.

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Philipp Max sieht sich schon glücklich unterm Christbaum sitzen.

"Wenn wir am Dienstag noch drei Punkte gegen Fortuna Düsseldorf holen, dann können wir fröhliche Weihnachten feiern", sagte der Doppel-Torschütze des FC Augsburg nach dem 4:2 (1:1) bei der TSG Hoffenheim: "Es kommen sicher auch wieder schlechtere Zeiten. Deshalb müssen wir diesen Flow so lang wie möglich beibehalten und diese Phase nutzen."

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Dieser "Flow" der Fuggerstädter hält nun schon seit fünf Partien in der Bundesliga an. In dieser Zeit holte der FCA 13 von 15 möglichen Punkten. Die bayrischen Schwaben haben sich zu einer Mannschaft der Stunde gemausert, 20 Zähler stehen für die Augsburger mittlerweile zu Buche. (LIVETICKER zum Nachlesen)

"Wir kommen immer besser in Fahrt"

Doch Max erinnerte sich nach dem zweiten Doppelpack seiner bisherigen Bundesliga-Karriere auch an das, was davor war.

"Wir kommen immer besser in Fahrt, alles wird deutlich besser. Aber das war ein Prozess. Die 13 Punkte am Stück waren wirklich nicht abzusehen", sagte der 26 Jahre alte Sohn des früheren Bundesliga-Torschützenkönigs Martin Max beim Blick zurück auf die ersten schwachen Monate der Saison: "Deshalb werde ich weiter von nichts anderem als dem Klassenerhalt reden."

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Ähnlich sieht es auch der Trainer. "Wir haben noch nichts gewonnen. Der Kampf geht weiter", äußerte Martin Schmidt trotz der Erfolgsserie und des ersten Dreiers der Augsburger bei der TSG überhaupt: "Am Dienstag haben wir die große Chance, uns zu befreien und Distanz nach hinten zu schaffen."

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Genau das strebt auch Florian Niederlechner an. "Wir können Düsseldorf distanzieren. Das wollen wir unbedingt schaffen. Es macht richtig Bock momentan", sagte der Stürmer: "Wir wurden am Anfang ziemlich schlechtgeredet. Aber wir wussten, was wir können. Jetzt wollen wir weiter allen zeigen, was wir für eine geile Mannschaft sind."

Schreuder fordert neuen Stürmer

Dass Niederlechner selbst entscheidenden Anteil am Aufschwung hat, verschwieg der Angreifer bescheiden. Doch vor 23.309 Zuschauern in Sinsheim bereitete der 29-Jährige die Treffer von Max (11.), Frederik Jensen (56.) und Iago (85.) vor.

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Zudem holte Niederlechner den Strafstoß raus, den Max verwandelte (50.). Sieben Tore und sechs Vorlagen stehen für den Stürmer bereits zu Buche.

Von solchen Zahlen können die Hoffenheimer derzeit nur träumen. Die TSG (21 Punkte) hat nur einen Punkt aus den zurückliegenden vier Spielen geholt und steckt in der Krise. Daran änderten auch die Tore von Robert Skov (14.) und Jürgen Locadia (80.) nichts.

Trainer Alfred Schreuder will auf die Schwächephase mit offensiven Verstärkungen in der Winterpause reagieren. "In der Box fehlt uns die Qualität. Da brauchen wir noch ein, zwei Spieler, die die Übersicht bewahren", sagte der Niederländer. Konkrete Namen möglicher Neuverpflichtungen nannte der Coach allerdings nicht.