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Scouting-Boss Clemens Fritz und Ex-Profi Mario Basler sorgen sich im CHECK24 Doppelpass um Werder Bremen. Das Team von Trainer Kohfeldt ist auf Rang 15 abgerutscht.

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Es wird ungemütlich in Bremen.

In München setzte es am Samstag eine bittere 1:6-Niederlage gegen den FC Bayern. Und das, obwohl das Team von Trainer Florian Kohfeldt nach einem Tor von Rashica zunächst in Führung gelegen hatte. 

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Inzwischen ist Bremen auf den 15. Tabellenplatz abgerutscht, nur drei Punkte trennen die Mannschaft noch von einem Abstiegsplatz. 

Fritz beklagt Personalprobleme

"Intern haben wir über Abstiegskampf gesprochen. Intern haben wir das analysiert. Seit drei, vier Wochen sprechen wir darüber", gab Scouting-Chef Clemens Fritz im CHECK24-Doppelpass zu. "Wir befinden uns in einer sehr ernsten Situation."

Dabei appelliert Fritz, den Trainer zu entlasten. "Es wird viel auf Florian abgelagert. Er kann nicht alles alleine machen. Er hat den Anspruch, Lösungen mitzugeben, aber ebenso ist die Mannschaft gefordert. Die Mannschaft muss sich bewusst sein, dass es nicht nur über spielerische Qualität geht."

Und weiter: "Wir hatten in der gesamten Saison mit Verletzungen zu kämpfen. Wir haben keinen Rhythmus gefunden und mussten mit diversen Dingen kämpfen. Es ging in der Vorbereitung schon los. Viele Leistungsträger sind weggebrochen. Uns fehlt der Rhythmus und die Eingespieltheit wegen all der Verletzungen. Wir wollen es nicht schönreden. Niclas (Füllkrug, Anm.d.Red.) fehlt uns mit seiner Präsenz", analysiert Fritz die Situation der Bremer.

Im nächsten Bundesliga-Spiel gegen Mainz 05 will sich das Team deswegen nicht nur auf spielerische Qualitäten verlassen. "Gegen Mainz gilt es, die Zweikämpfe anzunehmen", gibt Fritz die Marschrichtung vor.

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Basler macht sich Sorgen

Sorgen um Werder macht sich auch Mario Basler. Der frühere Bremen-Profi beobachtet die Situation an der Weser genau.

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"Der Kader von Werder ist nicht mehr groß. Werder muss diese Saison aufpassen. Elf Spiele in Folge nicht gewonnen. Man darf die Situation nicht unterschätzen. Man hätte schon vor drei, vier Wochen darüber diskutieren müssen", ist sich der SPORT1-Experte sicher.

"Wenn man sich so abschlachten lässt in München, dann hat das ein bisschen was von Aufgeben. Der Trainer kann es nicht retten. Was ich gesehen habe, gibt mir arg zu denken. Ich habe große Angst. Die Frage ist, ob die Mannschaft Abstieg kann. Das ist die entscheidende Frage."