Bisher wird lediglich auf den Stadionleinwänden der Einsatz des Videobeweises angezeigt
Bisher wird lediglich auf den Stadionleinwänden der Einsatz des Videobeweises angezeigt © Getty Images
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DFB-Videobeweis-Chef Jochen Drees spricht über die Einführung von Schiedsrichter-Durchsagen beim Videobeweis. Eine andere Option hält er für "nicht sinnvoll".

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Der Videobeweis und seine unterschiedliche Auslegung sorgt weiterhin für erhitzte Gemüter.

DFB-Projektleiter und Ex-Schiedsrichter Jochen Drees hat nun einen neuen Vorschlag für mehr Transparenz bei Videobeweis-Entscheidungen ins Spiel gebracht.

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Er halte Durchsagen der Schiedsrichter bei Videobeweisen, wie es in der NFL praktiziert wird, "perspektivisch für eine gute Option" sagte Drees bei sportschau.de. Die Zuschauer könnten so "stärker" mitgenommen werden. 

Veröffentlichung von Schiedsrichter-Funk? "Nicht sinnvoll"

Jedoch sei noch unklar inwiefern das International Football Association Board (IFAB) solche Reformen anstrebe, meinte Drees. Daher sei es zu früh zu sagen, dass in den deutschen Stadien bald Durchsagen der Schiedsrichter zu hören sein werden.

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Eine Veröffentlichung des Schiedsrichter-Funks bei einer Entscheidung hält Drees für falsch: "Da ist es schwierig, den richtigen Moment zu identifizieren, der dann zur Veröffentlichung bereit gestellt werden würde. Derzeit halte ich das für nicht sinnvoll." Bisher werden die Fans lediglich auf den Videoleinwänden über den Eingriff des VAR informiert. 

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Das IFAB beschloss am Mittwoch allerdings, eine Testphase vorzubereiten, bei der für mehr Transparenz beim Videobeweis gesorgt werden soll. Auch die Schiedsrichter-Durchsagen sollen dazu gehören. Eine endgültige Entscheidung über die Reformen fällt am 29. Februar.