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Berlin - Borussia Mönchengladbach kommt zum Hinrundenabschluss der Bundesliga nicht über ein Remis bei Hertha BSC hinaus. Die Klinsmann-Abwehr hält den Gladbacher Angriffen stand.

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Torjäger Marcus Thuram scherzte mit Berlins Trainer Jürgen Klinsmann herum, Torhüter Yann Sommer lächelte auf dem Weg zu den Fans: Die Enttäuschung über das 0:0 zum Jahresabschluss bei Hertha BSC hielt sich bei Borussia Mönchengladbach in Grenzen. (LIVETICKER zum Nachlesen)

Trotz der zwei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter RB Leipzig gratulierte Trainer Marco Rose seinen Spielern für eine tolle Hinrunde, die Chancen auf die Herbstmeisterschaft waren ohnehin nur noch theoretisch. Nur bei einem Sieg mit 14 Toren Unterschied hätte Gladbach die Leipziger noch vom ersten Platz verdrängen können. (SERVICE: Die Tabelle der Bundesliga)

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"Die erste Halbzeit geht an Hertha, in der zweiten Halbzeit waren wir aktiver. Es haben leider die ganz großen Chancen gefehlt", sagte Sportdirektor Max Eberl bei Sky. (SERVICE: Alle Ergebnisse im Überblick)

Gladbach und Hertha starten verhalten

"Die Mannschaft hatte unglaubliche Disziplin, hat gut gegen den Ball gearbeitet", lobte Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann sein Team. Die Mannschaftsteile seien sehr geschlossen aufgetreten. "Wir hätten natürlich gerne ein Tor gehabt. Wir hatten in der ersten Halbzeit vier Chancen, waren näher dran als die Borussia. In der zweiten Halbzeit war Gladbach dann näher dran. Im Großen und Ganzen geht das Unentschieden in Ordnung. Für uns zählt jeder Punkt, um von unten hochzukommen", zeigte sich Klinsmann zufrieden.

Für Hertha bedeutete der Punktgewinn einen weiteren Schritt aus dem Tabellenkeller, außerdem ist das Team unter Klinsmann nun schon seit vier Spielen ungeschlagen. "Er macht uns heiß. Den Punkt nehmen wir mit. Wir sind defensiv gut geordnet", sagte Marvin Plattenhardt.

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Es gilt als wahrscheinlich, dass sich der Hauptstadtklub dank der Millionen von Investor Lars Windhorst im Winter prominent verstärkt. Im Gespräch ist ausgerechnet der Ex-Gladbacher Granit Xhaka (FC Arsenal). 

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Vor 50.208 Zuschauern im Olympiastadion spielten beide Teams anfangs sehr verhalten. Gladbachs Trainer Marco Rose hatte seine Mannschaft mit drei Stürmern und dem "Zehner" Florian Neuhaus zwar offensiv aufgestellt. Doch die Gäste taten sich gegen die Berliner Defensive, die schon in den vergangenen Ligaspielen sehr sicher stand, schwer. 

Gladbach kommt schwungvoller aus der Kabine

Die deutlich besseren Chancen in der Anfangsphase hatte sogar die Hertha. Zuerst scheiterte Dodi Lukebakio mit einem Kopfball aus drei Metern (19.). Nur drei Minuten später setzte Eduard Löwen, der den gelbgesperrten Marko Grujic in der Startelf ersetzte, bei einem Freistoß aus der Distanz an den Ball die Latte. Nach einer halben Stunde fehlten beim Schuss von Lukebakio nur wenige Zentimeter zur Führung für Berlin.

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Die Gladbacher agierten im Spiel nach vorne lange Zeit ideenlos, einzig Angreifer Alassane Plea schoss im ersten Durchgang gefährlich aufs Tor (39.). Hertha hatte kaum Mühe, die Bälle zu erobern und dann über die schnellen Lukebakio und Javairo Dilrosun Konter einzuleiten. Dabei fehlte es den Berlinern aber etwas an Entschlossenheit und Genauigkeit.  

Nach dem Seitenwechsel kam Gladbach deutlich schwungvoller aus der Kabine und hatte durch Denis Zakaria (55.), Plea (59.) und Breel Embolo (63.) gleich drei gute Chancen. Da sich auch die Berliner nicht hinten versteckten, entwickelte sich in der zweiten Hälfte eine recht muntere Partie - nur die Tore fehlten.