AUGSBURG, GERMANY - DECEMBER 07: Florian Niederlechner of FC Augsburg scores his team's second goal from the penalty spot during the Bundesliga match between FC Augsburg and 1. FSV Mainz 05 at WWK-Arena on December 07, 2019 in Augsburg, Germany. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)
Der FC Augsburg besiegt den FSV Mainz 05 und beschert Trainer Achim Beierlorzer die erste Niederlage © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Augsburg - Der FSV Mainz 05 kassiert beim FC Augsburg die erste Niederlage unter Trainer Achim Beierlorzer. Die Augsburger vergeben viele Großchancen.

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Trainer Martin Schmidt hat mit dem FC Augsburg seinem Ex-Klub FSV Mainz 05 die erste Niederlage unter Achim Beierlorzer zugefügt. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Die Schwaben siegten nach einem überlegen geführten Spiel und trotz einer verschwenderischen Chancenverwertung völlig verdient mit 2:1 (1:1) und blieben damit zum vierten Mal in Folge ungeschlagen.

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Mainz enttäuschte nach zuvor zwei Siegen mit dem neuen Coach in fast allen Belangen.

Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

Niederlechner schießt FCA zum Sieg

Während sich der FCA dank eines Elfmetertreffers von Florian Niederlechner (65.) mit zehn Zählern aus den vergangenen vier Bundesligaspielen immer weiter von der Abstiegszone entfernt, ist das Mainzer Punktepolster auf die Krisenregion der Tabelle nicht allzu komfortabel. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga )

Mit Leistungen wie jener an diesem Samstag dürfte die Lage auch schnell wieder bedrohlich werden.

Nach einer fulminanten Anfangsphase des FCA gingen die Mainzer völlig überraschend durch Levin Öztunali (15.) in Führung. Der frühere U21-Nationalspieler Marco Richter (41.) besorgte den überfälligen Ausgleich, nachdem er zuvor eine Riesengelegenheit ausgelassen hatte.

Augsburg vergibt Chancen 

Niederlechner traf bei seinem Strafstoß zum siebten Mal in dieser Saison. 

Dass es allerdings nach zehn Minuten nicht schon mindestens 2:0 für die Schwaben stand, grenzte an ein Wunder: Augsburg hatte hochkarätige Chancen in Hülle und Fülle durch Fredrik Jensen (2.), Ruben Vargas (4., 6.) und eben Richter (10.): Letzterer brachte das Kunststück fertig, aus etwa sieben Metern das leere Tor zu verfehlen, später traf er aus zwei Metern.

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Khedira muss verletzt ausgewechselt werden

Dem 0:1 folgte beim FCA auch ein herber personeller Ausfall, als Leistungsträger Rani Khedira (26.) mit einer Blessur an Kopf und Nacken ausgewechselt werden musste. All das beeinflusste den Sturmlauf der Fuggerstädter, deren Angriffe zwischenzeitlich etwas von ihrer Wucht verloren. Richter (32.) vergab zudem nochmals aus verheißungsvoller Position. Aber der FCA fing sich schnell.

Beierlorzer reagierte in der Halbzeitpause mit zwei Wechseln auf die ungenügende Darbietung seiner Mannschaft. An der Spielrichtung änderte das erst einmal nichts, es ging weiter munter auf das Mainzer Tor zu.

Als Augsburgs Vargas dann knapp innerhalb des Sechzehners zu Fall gebracht wurde, bekam das Ergebnis die leistungsgerechte Form.