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Franck Ribéry sieht beim FC Bayern keinen Platz für BVB-Superstar Jadon Sancho. Dafür schwärmt der Franzose von einem anderen Flügelspieler der Münchner.

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Für Franck Ribéry wäre beim FC Bayern kein Platz für Jadon Sancho.

"Sancho ist ein guter Spieler, aber Bayern hat auf dieser Position genug gute Spieler. Wo soll er spielen? Es gibt Müller, Gnabry, Perisic, Coman, Coutinho, Lewandowski", erklärte die FCB-Legende in der Sport Bild. "Es gibt große Konkurrenz. Ich hoffe, dass Sancho sein gutes Jahr bestätigt. Aber im Bayern-Kader wäre kaum Platz für ihn."

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Sancho hat sich mit 19 Jahren bei Borussia Dortmund zu einem der besten Spieler der Bundesliga entwickelt, trotz Vertrags bis 2022 könnte der BVB den Engländer im Sommer verkaufen. Im Gespräch ist eine Ablösesumme von über 100 Millionen Euro. Allerdings wurde Sancho beim Deutschen Meister aus München bisher nicht gehandelt, vielmehr steht eine Rückkehr in seine englische Heimat im Raum.

Ribéry schwärmt von Gnabry

Ribéry, der seit dieser Saison beim AC Florenz spielt und zuletzt zum Spieler des Monats in Italien gewählt wurde, lobte derweil einen anderen Flügelspieler: Serge Gnabry.

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"Serge ist noch jung, aber er hat Charakter, Persönlichkeit. Er spielt ohne Angst. Nach seinen vier Treffern gegen Tottenham wird nun noch mehr erwartet, aber Serge ist ein Mensch, keine Maschine: Es ist nicht einfach, in jedem Spiel Top-Leistungen zeigen zu müssen", sagte der Franzose. "Aber Serge wird seinen Weg gehen, ohne sich zu viel Druck zu machen."

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Den Viererpack beim 7:2 gegen Tottenham bezeichnet Ribéry als "fantastisch. Serge ist ein Spieler, der schnell lernt. Ich bin glücklich, dass er für ihn so gut läuft. Er bekommt jetzt noch mehr Power, mehr Selbstvertrauen. Er ist ein Junge, der nur auf sein Spiel achtet, sich von nichts ablenken lässt. Genauso bin ich auch."

Frankfurt wollte Ribéry

Nach seinem Abschied vom FC Bayern hatte der Franzose mehrere Angebote von englischen Klubs und Eintracht Frankfurt vorliegen. "Davon habe ich gehört, ja. Sie wollten mir aber - glaube ich - nur einen Einjahresvertrag geben", sagte der 36-Jährige unter Bezug auf das Angebot aus Frankfurt.

Das sei für ihn nie infrage gekommen. "Ich kenne mich, meinen Körper, meine Lust zu spielen. Ich wollte zwei Jahre. Florenz hat mir diese Möglichkeit sofort gegeben." Zudem sei es für ihn nicht wirklich vorstellbar gewesen, für einen anderen Verein als den FC Bayern in der Fußball-Bundesliga zu spielen "Ich wollte eine neue Erfahrung, ein neues Land, ein neues Leben", sagte der 81-malige Nationalspieler.

Ribéry kann kaum auf die Straße gehen

Der Wechsel von München nach Florenz bringt auch aus privater Sicht eine große Umstellung für den Franzosen mit sich. Während sich Ribéry in München relativ unbeobachtet bewegen konnte, ist das in Florenz kaum möglich. Die Fans verfolgen jeden seiner Schritte.

"Die Mentalität hier ist komplett anders als in München. Ich kann nicht einfach rausgehen, die Menschen sind so enthusiastisch, sie wollen sofort Fotos und Autogramme. Normalerweise bräuchte ich schon eine Kapuze, um nicht erkannt zu werden", beschreibt Ribéry den Hype um seine Person.