Steffen Baumgart nimmt sich nach der Niederlage gegen Schalke 04 selbst in die Pflicht
Steffen Baumgart nimmt sich nach der Niederlage gegen Schalke 04 selbst in die Pflicht © Getty Images
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Paderborn-Trainer Steffen Baumgart möchte trotz der Niederlage gegen Schalke an seiner Philosophie festhalten. Er nimmt sich dabei selbst in die Pflicht.

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Auf "so ne Reise" wie das 1:5 gegen Schalke 04 hätte Steffen Baumgart gern verzichtet. "Das tut sehr weh. Aber das war hochverdient, auch in der Höhe", sagte der Trainer von Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn nach dem ersten heftigen Schuss vor den Bug im Oberhaus.

Auch am 4. Spieltag traf seine Mannschaft in der Anfangsviertelstunde durch Cauly Oliveira Souza (8.) und sorgte damit für ein Novum in der Bundesliga, doch spätestens in der letzten halben Stunde fand Paderborn keine Lösungen mehr gegen die Wucht des Gegners. Salif Sane (33.), Suat Serdar (49.), Amine Harit (71./85.) und Ahmed Kutucu (83.) schossen den klaren Schalker Sieg heraus, der durchaus noch höher hätte ausfallen können.

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Baumgart: "Zu viele Fehler"

"Wir haben zu viele Fehler gemacht. Wir kassieren vier Gegentore nach Situationen, in denen wir vorher in Überzahl waren", merkte Baumgart an und nahm nach dem Abrutschen auf Tabellenplatz 17 vor allem sich selbst in die Pflicht: "Ich bin gefragt und muss sehen, dass ich da wieder Ordnung reinkriege."

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An seiner voll auf Offensive ausgerichteten Spielphilosophie will der 47-Jährige ungeachtet der klaren Niederlage in jedem Fall festhalten: "Es gab viele kleine Situationen, die aber nichts mit Schalke zu tun hatten."

Nach dreieinhalb gefälligen Spielen im Oberhaus, aber nur einem Punkt auf dem Konto, steht den Ostwestfalen ein richtungweisendes Spiel bevor: Am Samstag kommt es zum Kellerduell beim punktgleichen Schlusslicht Hertha BSC. (Hertha BSC - SC Paderborn, 21. September ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)