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Paulo Sergio blickt beim FC Bayern auf eine erfolgreiche Zeit zurück und verrät, worauf es im Umgang mit Brasilianern vor allem ankommt – und mit Philippe Coutinho.

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Wie sich ein Samba-Star beim FC Bayern wohlfühlen kann, weiß Paulo Sérgio Silvestre do Nascimento ganz genau.

125 Pflichtspiele (34 Tore/15 Assists) absolvierte der Ex-Stürmer für den FC Bayern (1999-2002). Mit den Münchnern gewann er 2001 die Champions League. Mit Brasilien holte er 1994 den WM-Titel.

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Klar, dass sich Sergio vor allem über Bayern-Leihgabe Philippe Coutinho freut.

"Die ganze Welt schaut auf Bayern und Coutinho"

"Für mich ist Coutinho einer der wichtigsten Spieler der Welt. Er ist die Zehn und er kann den Bayern sehr viel bringen. Die ganze Welt schaut auf Bayern und auf Coutinho", schwärmt Sergio im Gespräch mit SPORT1.

Zusammen mit Giovane Elber besuchte er Coutinho vergangenen Freitag an der Säbener Straße. "Er hat mir gesagt, dass er sich in München sehr wohlfühlt und er versuchen wird, die deutsche Sprache zu lernen. Ich habe ihm gesagt, dass er auf einem guten Weg ist", verrät der 12-fache Nationalspieler.

Sergio behielt recht. Einen Tag nach seinem Treffen mit Bayerns neuem "Weltstar", wie ihn Niko Kovac bezeichnet, trumpfte er im Heimspiel gegen den 1. FC Köln auf. Beim 4:0 traf er per Foulelfmeter, sein Premieren-Treffer für die Münchner. Ein weiteres Tor legte er vor. Sergio freute sich auf der Tribüne in der Allianz Arena. Anschließend besuchte er das Oktoberfest.

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Sergio: Kovac weiß, wie es mit Brasilianern läuft

Wie bringt man einen Samba-Star zu Höchstform, nachdem auch Kovac vor wenigen Tagen betonte, dass Südamerikaner "schon sehr sensible Geschöpfe" seien?

"Man muss viel mit ihnen reden und sie motivieren. Coutinho ist ein Spieler, der braucht die Motivation", so Sergio. "Ich habe mit Niko aber in Leverkusen und bei Bayern gespielt. Er weiß schon, wie es mit den Brasilianern laufen muss und was sie für eine Mentalität haben."

Und wie stehen die Bayern-Chancen in der Champions League?

Zusammen mit dem heutigen Sportdirektor Hasan Salihamidzic gewann er unter Trainer Ottmar Hitzfeld vor 18 Jahren den Henkelpott. Im Finale gegen den FC Valencia (5:4 n.E.) wurde Sergio in der 108. Minute für Mehmet Scholl eingewechselt – und verschoss den ersten Elfmeter.

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"Bayern hat viele neue Spieler bekommen. Damit muss Niko wieder klarkommen. Das wird nicht einfach. Aber auch für Barcelona, Paris und Real Madrid wird es nicht einfach. Auch Liverpool hat das erste Spiel in der Champions League verloren. Bayern ist aber ein großer Verein", sagt Sergio.  

Mit seinen Samba-Tipps für die Coutinho-Bayern kann es mit dem großen Wurf vielleicht doch mal wieder klappen.